Berichte

Rückschlag im Kampf um den Klassenerhalt

 Einen großen Rückschlag im Kampf um den Klassenerhalt der Landesliga 1 mussten die Turnerinnen des TuS Wüllen 2 am zweiten Wettkampftag in Laggenbeck hinnehmen.

Nach dem ersten Wettkampftag noch auf Rang 4 und damit auf einem Nichtabstiegsrang liegend startete die Riege um Mannschaftsführerin Jana Mauritz am Stufenbarren. Solide turnten Hanna Jansen und Lea Grubbe, während sowohl Nicole Alimov und Jana Mauritz mit ihren von der Schwierigkeit hochklassigen, aber fehlerhaften Übungen, leider wichtige Punkte liegen ließen. Rang 6 an dem Paradegerät der Wüllener Riege war schon eine herbe Enttäuschung.

Am Schwebebalken sollte es jedoch noch „dicker kommen“. Während sich die Konkurrenz an diesem Gerät durchweg stabiler und verbessert zeigte, zeigten die Wüllener Turnerinnen an dem Zittergerät abermals Nerven. Johanna Brinkmann in ihrem ersten Wettkampf nach langwieriger Verletzungspause musste das Gerät bei der rückwärts Akro einmal verlassen. Nicole Alimov und die eigentlich stärkste Balkenturnerin der Liga Hanna Schepers sogar zweimal. Lediglich Jana Mauritz absolvierte ihre Übung sturzfrei. Da zusätzlich auch geforderte Übungsverbindungen nicht gezeigt wurden blieb in der Endabrechnung mit erheblichem Rückstand auf die anderen Teams nur ein indiskutabler 7. Rang an diesem Gerät.

Allen Beteiligten war klar, dass nun schon zur Hälfte des Wettkampfes dieser schon fast „gelaufen“ war. Trotzdem zeigte die Mannschaft, die den Ausfall von Ramona Ostendorf nicht zu kompensieren wusste, Moral und demonstrierte am Boden und Sprung wieder Normalform.

In der Endabrechnung blieb an diesem zweiten von drei Wettkampftagen jedoch nur Rang 7. Für die im Zwischenklassement nun auf Rang 6 liegenden Turnerinnen des TuS Wüllen 2,  gilt es nun vor dem abschließenden Wettkampf am 02.10.2016 vor heimischer Kulisse, vor allem die Übungen zu stabilisieren und Selbstvertrauen zu tanken, um dann in Bestbesetzung, Rang 4 und damit einen Nichtabstiegsplatz zu erkämpfen.

Für den TuS Wüllen 2 turnten: Lea Grubbe, Nicole Alimov, Wencke Simon, Hanna Jansen, Hannah Schepers, Johanna Brinkmann und Jana Mauritz

Jürgen Schalk

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Westfälische Meisterschaften in Rheda

Wüllener Starterinnen erfolgreich

Obwohl in diesem Jahr keine der 3 Wüllener Starterinnen bei den von der TSG Rheda ausgerichteten Westfälischen Meisterschaften mit dem Titelgewinn der „ganz große Wurf“ gelang, wussten Anna Schalk, Hanna Reinders und Laura Vogt mit ihren errungen Medaillien sehr wohl zu überzeugen.

Alle drei Turnerinnen hatten sich in ihren Altersklassen beim Landescup im März einen der 6 Qualifikationsplätze erobert.

Einen nahezu perfekten Tag erwischten Hanna Reinders und Laura Vogt. Während sich  Hanna Reinders nach ihrem 4. Platz beim Landescup in der Altersklasse 16/17 Jahre überraschend die Vizemeisterschaft sicherte und an allen Geräten solide und sicher turnte, musste sich Laura Vogt (Altersklasse 14/15), nach der Qualifikation noch auf Platz 1 liegend,  in der starken Konkurrenz der Regionalligaturnerin Esther Lehmann vom BTW Bünde um die Winzigkeit von 0,05 Punkten (!) geschlagen geben.

Bei den Erwachsenen fiel die Landescupsiegerin und Titelverteidigerin Katharina Schalk aufgrund einer schweren Verletzung ebenso aus wie ihre Wüllener Mannschaftskollegin Henrike Reinders. Lediglich Anna Schalk, als Qualifikationszweite konnte an den Start gehen. Bei der Konkurrenz war klar, dass nur ein fehlerfreier Wettkampf zur Westfalenmeisterschaft führen würde. Entsprechend musste Anna mit einem hohen Risiko turnen und verzeichnete direkt am 2. Gerät dem Stufenbarren einen Sturz. Trotz Tageshöchstwertung am Schwebebalken mit 14,25 Punkten reichte es im Endergebnis „nur“ zu Rang 3.

Insbesondere aufgrund der enorm starken Konkurrenz in allen Altersklassen und der gezeigten stabilen Leistungen aller 3 Starterinnen waren sowohl die Turnerinnen als auch ihr Trainer Jürgen Schalk mit den Resultaten vollauf zufrieden.

Jürgen Schalk

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Regionalligaauftakt nach Maß

Turnteam Wüllen stürmt auf Rang 1

Hannover – Einen Auftakt nach Maß feierte das Regionalligateam des TuS Wüllen am ersten von insgesamt 4 Wettkampftagen im niedersächsischen Hannover. Völlig überraschend konnte das Team um Trainer Jürgen Schalk nach mitreißenden vier Geräten in einem sehr engen Wettkampf den Tagessieg vor den Teams von der KTG Lüneburger Heide und dem Gastgeber der KTG Hannover 2 erringen.

Die Auslosung hatte Startplatz 2, hinter der TSG Berlin-Steglitz 2, am Sprung ergeben. Obwohl den Turnerinnen aus Wüllen die Nervosität vor dem ersten Gerät deutlich anzumerken war, brachten Laura Vogt bei ihrem Regionalligadebüt, Mina Schlüter, Gabriele Venhues und Charissa Blaauwijkel ihre Tsukaharas hervorragend über den 1,25 m hohen Sprungtisch. Wertungen von 12,6 (Laura), 12,7 (Gabriele) und 13,0 (Charissa) waren an diesem Gerät das „Maß der Dinge“. Vollkommen unerwartet konnte schon das erste Gerät gewonnen werden. An dem letztjährigen Paradegerät der Wüllenerinnen, dem Stufenbarren sollte dann nicht alles nach Plan laufen. Laura Vogt verpasste als erste Turnerin an diesem Gerät, den „Einstieg“ in die Anforderung „anderes Griffverhalten“ und Henrike Reinders musste am oberen Holm eine „Pause“ hinnehmen. Beides führte zu nicht kalkulierten Abzügen in der Endnote. Da jedoch auch die anderen Mannschaften an diesem Gerät erheblich patzten und Mina Schlüter (9,0), Anna Schalk (9,6) und der Charissa Blaauwijkel (10,45) nachfolgend ihre Übungen souverän durchturnten, war an diesem Gerät nur die stark auftrumpfende Mannschaft aus Hannover stärker. Wie so oft sollte das Balkenturnen eine Vorentscheidung bringen. Nicht unbedingt gewohnt sicher, aber ohne Sturz meisterten Hanna und Henrike Reinders ihre Übungen an dem Zittergerät. Laura musste dann gehandicapt durch eine erlittene Fußverletzung einen Sturz hinnehmen, während Anna Schalk in der Schwierigkeit etwas „abgespeckt“ sicher turnte. Einen turnerischen Leckerbissen präsentierte zum Abschluss des Geräts Charissa. Sie brillierte mit 3 unterschiedlichen Saltos und einer vorzüglichen Gymnastik auf dem Gerät und ließ die Zuschauer und die Mannschaftsmitglieder jubeln. 12,25 Punkte bedeuteten für sie Rang 2 an diesem Gerät. Nicht zuletzt dank vermiedener Stürze konnte der TuS Wüllen auch dieses Gerät für sich entscheiden.

Das abschließende Bodenturnen verlief dann fehlerfrei und sollte noch einmal zeigen, das Kunstturnen herrlich mitreißen und begeistern kann. Mit der Überzeugung ein Topergebnis erzielen zu können, präsentierten Anna Schalk, Julia Kober, Gabriele Venhues, Hanna Reinders und Charissa Blaauwijkel fünf hervorragende Bodenübungen, die in Schwierigkeit, Harmonie und Choreographie absolutes Regionalligaformat aufwiesen. Umso überraschender als dann bei der Siegerehrung verkündet wurde, dass der TuS Wüllen den Wettkampf auf Platz 6 liegende beendet haben sollte. „Der Schock“ sollte jedoch nur kurz andauern, da schnell festgestellt wurde, dass die Platzierung einem Rechenfehler zu Grunde lag. Es wurde vergessen das Bodenergebnis hinzuzählen. Das korrigierte Ergebnis ließ die TuS-Turnerinnen und den mitgereisten Anhang jubeln. Vollkommen unerwartet ging der Ligaauftakt an die Mannschaft aus Wüllen. Ebenso ging auch Platz 1 in der Einzelwertung an den TuS. Die stark auftrumpfende Charissa Blaauwijkel konnte den Sieg mit 47,90 Punkten vor der Mariaja Pilyugina (Bünde/Kasachstan) und Emma Malewski (Lüneburger Heide) erzielen.

„Da sich unsere jungen Turnerinnen (gemeint waren Laura Vogt und Julia Kober) sehr gut in unser Team eingefügt haben, Charissa einen „Sahnetag“ erwischt hat, wir das Quäntchen Glück hatten und wieder eine tolle Mannschaftsleistung abgerufen haben, haben wir heute verdient gewonnen“, resümierte Mannschaftssprecherin Henrike Reinders zufrieden fest. Merkte aber auch an, dass dieser Wettkampf nur eine Momentaufnahme in einer langen Saison ist.

Für den TuS Wüllen 1 turnten:

Laura Vogt, Hanna Reinders, Henrike Reinders, Mina Schlüter, Anna Schalk, Charissa Blaauwijkel, Gabriele Venhues und Julia Kober

Jürgen Schalk

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TuS Wüllen 2 startet in Ligasaison 2016

Wüllener-Turnerinnen verpassen Podest knapp

Rheda – Für 36 Mannschaften aus ganz Westfalen fiel am Wochenende in Rheda der Startschuss zur neuen Liga-Saison der Turnerinnen in Westfalen.

Der TuS Wüllen 2 belegte Platz 4 und schaffte eine ordentliche Ausgangsposition für den 2. Wettkampftag am 1. Juniwochenende in Laggenbeck.

Nach ihrem Aufstieg in die Landesliga 1 war die Anspannung bei den Turnerinnen aus Wüllen vor ihrem Ligadebüt deutlich zu spüren, zumal dieses Jahr ein Jahr ohne Aufstiegshoffnung wird. Durch den Rückzug der Westfalenteams aus der NRW-Liga gibt es in der Oberliga einen Überhang an Mannschaften, sodass ein Ausgleich in allen vier Ligen stattfinden muss. Die besten vier Mannschaften einer jeder Liga erhalten die Klasse. Die übrigen Teams steigen ab. Die Tür zur nächst höheren Liga bleibt für Alle 2016 verschlossen.

Zu allem Überfluss reiste die Mannschaft des TuS Wüllen auch noch ersatzgeschwächt nach Ostwestfalen. Johanna Brinkmann laboriert noch an einer Ellenbogenverletzung und auch Lea Grubbe war nur bedingt einsetzbar. So war das erklärte Ziel, zunächst einmal „irgendwie“ Rang 4!

Am Boden hatten die Wüllenerinnen einen gelungenen Einstand. Vor allem Hanna Schepers, die einen überragenden Wettkampf turnte, glänzte mit starken 12,40 Punkten. Am Sprung sollte es noch besser laufen. Und wieder ließ Hanna mit ihrem Überschlag mit 1,5 Schrauben aufhorchen. 12,55 Punkte bedeuteten Rang 3 an diesem Gerät.

Am Stufenbarren folgten dann die ersten Rückschläge. Während Jana Mauritz mit einer starken Übung aufwartete, waren die Übungen von Nicole Alimov, Hannah Jansen und Lea Grubbe durchweg von einigen Unsicherheiten und Unsauberkeiten geprägt.

Nach ziemlich verpatzten Übungen von Jana Mauritz und Ramona Ostendorf am Schwebebalken schien dieses Gerät ein Debakel zu werden; wenn nicht Nicole Alimov und wieder Hanna Schepers gewesen wären. Mit einer stoischen Ruhe spulte Hanna ihre hochwertige Übung herunter und rettete mit der zweithöchsten Wertung des Tages das Mannschaftsergebnis.

Unter dem Strich stand am Ende bei der Siegerehrung ein glücklicher 4. Platz. 0,2 Punkte vor der KTV Dortmund 3 und 0,45 Punkte vor der SpVg Heepen und nur 1,2 Punkte hinter dem Verbandsligaabsteiger aus Schalksmühle.

„Mit Rang 4 haben wir unter Beweis gestellt, dass wir in diese Liga gehören und sind in 6 Wochen mit einer genesenen Johanna (Brinkmann) sicher in der Lage mindestens Rang 4 zu wiederholen oder sogar in Richtung Podest zu schielen und so unserem Saisonziel, Klassenerhalt einen Schritt näher zu kommen“, gab sich Mannschaftsführerin Jana Mauritz direkt nach dem Wettkampf optimistisch.

Für den TuS Wüllen 2 turnten:

Lea Grubbe, Nicole Alimov, Wencke Simon, Hannah Jansen, Ramona Ostendorf, Hanna Schepers und Jana Mauritz

Jürgen Schalk

Rheda1

 

1. Wettkampftag Münsterland Liga 2

Holperiger Start des TuS Wüllen 3

Nach dem letztjährigen Aufstieg in die Münsterland Liga 2, stand für den Turnnachwuchs des TuS Wüllen am vergangenen Samstag in Greven der erste von zwei Wettkampftagen auf dem „Ligaprogramm“. Vor allem aufgrund der guten Ergebnisse der Einzelturnerinnen in den vorangegangenen Wettkämpfen konnte gingen alle Beteiligten von einer „kleinen Mitfavoritenrolle“ aus.

Schon das Einturnen ließ deutlich werden, dass vor allem die Nachwuchsmannschaften aus Ibbenbüren, Nordwalde und Sendenhorst in der wettkampfreien Zeit „nicht geschlafen“ hatten.

Wettkampfbeginn war das Paradegerät, der Stufenbarren. Hier lief alles nach Plan, tolle Übungen, Tageshöchstwertung durch Christine Reinders und Platz 2 nach dem ersten Gerät. Am Balken setzte dann „ohne Not“ das große Zittern ein, Elisa Oeing musste als erste Turnerin das Gerät 2 x verlassen und auch die verbleibenden 3 Turnerinnen Helene Herick, Christine Reinders und Pia Orthaus blieben mit nicht präzise vorgetragenen Übungen unter ihren Möglichkeiten. So konnte an diesem Gerät, nicht aufgrund mangelnder Schwierigkeit, aber wegen Fehlern in der Ausführung nur Rang 7 der 8 Mannschaften erzielt werden. Beim Boden zeigte die Formkurve mit Rang 4 in der Mannschaftswertung wieder nach oben. Hier überzeugten vor allem Helene Herick und mit Alina Sparwel mit gelungenen Darbietungen. Das abschließende Turnen am Sprung sorgte dann wieder für eine kleine Ernüchterung. Trotz ordentlicher Ausführung der Sprünge musste anerkannt werden, dass die Qualität der Sprünge der direkten Konkurrenz an diesem Tag besser war. So musste sich das von Jana Mauritz und Hannah Jansen betreutes und leicht enttäuschtes Team aus Wüllen mit Rang 5 zufrieden geben. Trotz des Verpassen des gesetzten Ziels Rang 4 welcher noch zur Teilnahme an der Relegation zur Münsterland Liga 1 berechtigt, zeigten sich die Turnerinnen schon auf der Rückfahrt kämpferisch und überzeugt dieses Ziel beim Rückrundenwettkampf im Juni in Lengerich zu erreichen.

Der TuS Wüllen 3 turnte in folgender Besetzung: Christine Reinders, Pia Orthaus, Helene Herick, Elisa Oeing und Alina Sparwel

Jürgen Schalk

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Münsterlandmeisterschaften in Ochtrup

Sechs Medaillen für Wüllener Turnerinnen

180 Turnerinnen aus 20 Vereinen präsentierten sich am vergangenen Sonntag bei den diesjährigen Münsterlandmeisterschaften in Ochtrup. Darunter präsentierten sich 16 Turnerinnen des TuS Wüllen sehr erfolgreich. Im Wettkampf der Jüngsten (Jahrgang 2005) mussten sich Charlotte Korttbus, Marlene Althaus und Josephine Voß nur einer Turnerin vom TVE Greven geschlagen geben und belegten in ihrem ersten Wettkampf in der modifizierten Kür die Plätze 2 – 4.

Ebenso musste sich Elisa Oeing im Wettkampf Jahrgang 2004 (LK 3) nach einer tollen Vorstellung an allen 4 Geräten nur einer Turnerin des TV Ibbenbüren geschlagen geben. Nach ihrem nicht so glücklichen Saisondebüt beim Landescup wusste sie zu überzeugen. Christine Reinders belegte in diesem Wettkampf mit Tageshöchstwertung am Stufenbarren Rang 6.

Ebenfalls noch morgens am Start die Münsterlandliga Turnerinnen Pia Orthaus, Alina Sparwel und Helene Herick. In dem Wettkampf LK 3, Jahrgang 2006 – 2001 wusste an diesem Tag vor allem Pia zu überzeugen. Sicher und sauber präsentierte sie sich fehlerfrei und konnte den 3 Vizemeistertitel für die TuS-Turnerinnen an diesem Tag erringen.

Helene und Alina haderten an diesem Tag mit dem Schwebebalken und mussten niedrige Wertungen in Kauf nehmen. Helene belegte Rang 8 und Alina Rang 9. Das gute „Mannschaftsergebnis“ lässt für den Ligastarrt am Wochenende hoffen.

Am Mittag waren dann die Regional- und Landesligaturnerinnen in der höchsten Wettkampfklasse LK 1, bei welcher es keine Alterseinschränkung gab am Start. Wie erhofft wurde diese Konkurrenz von den Wüllener Turnerinnen dominiert. Anna Schalk konnte nach 4 Jahren erstmalig wieder den Titel der Münsterlandmeisterin erringen. Dicht gefolgt von ihrer Mannschaftskameradin Henrike Reinders, welche trotz reduziertem Training überzeugte. Knapp hinter den beiden „Oldies“ auf Rang 4 und 5 die „Youngster“ Laura Vogt und Hanna Reinders, die sich erstmalig in einer „offenen Konkurrenz“ messen mussten. Mit ebenfalls guten Leistungen belegten in dem 23 er Feld Mina Schlüter Rang 10 und Nicole Alimov Rang 13.

Nach ihren fast perfekten Leistungen beim Landescup vor 4 Wochen mussten in der LK 2, Jahrgang 2001 und älter Jana Mauritz und Wencke Simon einen Rückschlag hinnehmen. Stürze am Boden und Balken verhinderten eine erhoffte Platzierung unter den ersten 5. Am Ende standen Rang 8 und Rang 9 zu Buche.

In den nächsten Wochen stehen für alle TuS Turnerinnen die ersten Auftritte in den Ligen des Westfälschen und Münsterländer Turnerbundes auf dem Wettkampfprogramm.

Jürgen Schalk

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Starterinnen des Tus Wüllen in den Wettkampfklassen LK 1 und 2 am Nachmittag

 

Relegationswettkampf in Greven

Erneuter Aufstieg des TuS Wüllen 3

Beim letzten Wettkampf des Jahres ging es für die Nachwuchsturnerinnen des TuS Wüllen 3 beim Relegationswettkampf in Greven um den Aufstieg in die Münsterlandliga 2. Als letztjähriger Aufsteiger in die Münsterlandliga 3 konnte dort in der abgelaufenen Saison direkt die Meisterschaft errungen werden. Somit gehörten die Wüllenerinnen zum engeren Favoritenkreis auf einen der zu vergebenen Aufstiegsplätze.

Leider gehandicapt durch eine Rückenverletzung von Helene Herick fiel der Startschuss für die Wüllenerinnen am Sprung.  Mit 4 ordentlichen Überschlägen gelang der Einstieg in den Wettkampf. 36,55 Punkte bedeuteten nach dem ersten Gerät Rang 4 im Zwischenklassement. Wesentlich besser lief es am Stufenbarren. Hier turnten die von Anna und Katharina Schalk betreuten Nachwuchsturnerinnen fast perfekt. Vor allem Christine Reinders und Pia Orthaus glänzten mit hohen 12 er Wertungen. Lohn für die starke Geräteleistung war Rang 2 nach zwei Geräten, dicht hinter dem TV Lengerich.

Trotz leichter Unsicherheiten am Schwebebalken ließen sich die Turnerinnen aus Wüllen „die Butter nicht vom Brot nehmen“. Allen voran glänzte Wencke Simon, die routiniert ihre jungen Mitstreiterinnen hier zum Gerätesieg führte.

Beim abschließenden Bodenturnen musste Helene Herick dann noch einmal „auf die Zähne beißen“. Gemeinsam mit Elisa Oeing, Pia Orthaus und wiederum Wencke Simon, trumpfte das Team aus Wüllen auch an diesem Gerät mit der Tageshöchstwertung auf.

Bei der Siegerehrung war dann schnell klar, dass es auch in diesem Jahr zu einem weiteren Aufstieg gereicht hatte. Im kommenden Jahr werden sich die Nachwuchsturnerinnen mit dem erschwerten Wettkampfprogramm in der Münsterlandliga 2 auseinandersetzen dürfen.

Der TuS Wüllen 3 turnte in folgender Besetzung: Wencke Simon, Christine Reinders, Pia Orthaus, Helene Herick und Elisa Oeing

Jürgen Schalk

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„Laura Vogt und Katharina Schalk führen Westfalenteams aufs Podest“

 Nach der Reformation des ehemaligen Bundespokals für Vereinsmannschaften zum Bundespokal der Auswahlmannschaften der Landesturnverbände reisten am ersten Novemberwochenende, entsprechend der Qualifikationsergebnisse des Landescups Mannschaft, die westfälischen Auswahlmannschaften in den Altersklassen 1986 – 1999 und 2000 – 2003 in das Turnzentrum des SV Halle an der Saale. Aus den Reihen des TuS Wüllen hatten sich 5 Turnerinnen für dieses Highlight qualifiziert.

Nach einem „Teamfindungsabend“ der 12 Turnerinnen aus 6 westfälischen Vereinen ging die Mannschaft der Altersklasse  12 – 15 mit den Wüllener Turnerinnen Hanna Reinders, Laura Vogt und Nicole Allimov, alle TuS Wüllen im ersten Durchgang an den Start. Nicole und Laura starteten mit soliden Sprüngen und Rang 4 in den Wettkampf. Am Barren, ihrem Paradegerät, konnten alle 3 Wüllenerinnen überzeugen und wichtige Punkte für die Auswahl hinzusteuern. Im Zwischenklassement schon auf Platz 3 liegend ging es zum Schwebebalken. Aufgrund einiger Stürze kam es hier zu einem nicht erwarteten Rückschlag. Lediglich Laura zeigte hier ihre Nervenstärke und kam sturzfrei durch ihre Übung. Die Hoffnung auf einen Podestplatz schwand. Wenig beeindruckt durch das Balkenergebnis spulten die 5 Turnerinnen, darunter die 3 Wüllenerinnen, sich gegenseitig anfeuernd, ihr Programm am Boden souverän ab. Vor allem Hanna Reinders brillierte hier mit einer Top Wertung (14,15 Punkte). Bei der Siegerehrung war der Jubel dann riesengroß! Rang 2 hinter dem Sächsischen Turnverband, noch vor dem Team aus Niedersachsen war nicht unbedingt zu erwarten gewesen.

Schon dieser erste Durchgang hatte gezeigt, dass die neue Wettkampfform im Gegensatz zu den vergangenen Jahren dazu geführt hatte, dass sowohl in Punkto Quantität, aber auch in Punkto Turnqualität es bei den Turnerinnen zu einer erheblichen Steigerung geführt hat.

Angesteckt durch die Euphorie des jüngeren Auswahlteams starteten Jana Terhechte (Rheda), Anna und Katharina Schalk (Wüllen), Annika Brüske, Jule Hölscher (Coesfeld) und Chiara Blomberg (Greven) mit der Zielrichtung Edelmetall am vermeintlichen Paradegeräte des Sextetts, dem Bodenturnen, in den Wettkampf. Mit  fünf 14 er Wertungen brannten die Westfälinnen hier ein wahres „Feuerwerk“ ab. Inmitten dieses  „Feuerwerks“ Katharina Schalk mit 14,45 Punkten. Anna Schalk musste immer noch gehandicapt durch eine Fußverletzung passen.

58,10 Punkte waren an diesem Tag am Boden nicht zu schlangen. Am Sprung sollte es dann getragen von der Bodeneuphorie fast perfekt weiter gehen. 52,28 bedeuteten Rang 2 an diesem Gerät. Wohlwissend was an bei der Bundes-Pokal-Premiere möglich ist ging das Westfalen-Team äußerst konzentriert zum Stufenbarren. Ohne Fehl und Tadel wurden die 5 Übungen absolviert. Auch hier gingen Tageshöchstwertungen nach Westfalen. 13,5 und 13,3 Punkte der Regionalturnerinnen Anna und Katharina Schalk waren an diesem Tag das Maß aller „Barrendinge“.

Aufgrund einer Sturzverletzung einer Balkenturnerin und langer Wartezeiten mussten die Westfälinnen dann über 90 Minuten bis zu ihrem letzten und entscheidenden Wettkampfgerät, dem Schwebebalken warten und die Spannung hoch halten. Und das nach einer vorangegangenen Wettkampfzeit von über 5 Stunden (!). In dem Wissen um den Bundes-Pokal-Sieg mitzumischen spulte zunächst Katharina Schalk ihr Balkenprogramm souverän ab. Lediglich eine hohe 12 er Wertungen schien der Leistung eher nicht angemessen zumal auch ihre Coesfelder Mannschaftskollegin mit einer eher niedrigen Wertung bedacht wurde. Der Druck bei den verbliebenen 3 Westfälinnen wuchs. Leider mussten Anna Schalk, Jana Terhechte und Chiara Blomberg jeweils einen Sturz hinnehmen. Diese Stürze gepaart mit wiederum sehr niedrigen, nicht unbedingt nachvollziehbaren Wertungen, ließen nicht nur die Sieg-sondern sogar die Medaillenträume fast platzen. Aber auch hier sollte ein Happy End Folgen. Ebenso wie in der Konkurrenz der Jüngeren errang das Team Westfalen mit den Wüllener Regionalligaturnerinnen hinter der Auswahlmannschaft Sachsen Rang 2. Rang 3  der 12 startenden Teams ging an die Mannschaft aus Brandenburg. In der inoffiziellen Einzelwertung errang Katharina Schalk einen bemerkenswerten 2. Platz.

Jürgen Schalk

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Gerätturnen: 4. Wettkampftag Regionalliga Nord

TuS Wüllen finished auf Rang 3

Nicht mit dem erhofften Ticket für den Aufstiegswettkampf zu 3. Bundesliga, aber mit „erhobenem Haupt“ kehrten die Regionalligaturnerinnen des TuS Wüllen vom letzten Ligawochenende aus Hamburg zurück.

In Buchholz  erwiesen sich die direkten Konkurrentinnen um einen der beiden Relegationstickets aus Kronshagen (Kiel) und Braubach (Koblenz) im letzten Wettkampf als zu stark.

So turnte der Aufsteiger aus Braubach fehlerfrei überragende 180 Punkte und konnte die Meistermannschaft aus Kronshagen noch knapp distanzieren. Mit wieder starken 176,30 Punkten belegte der TuS Wüllen 1 Rang 3.

Schon beim Einturnen konnte man die Spannung unter den Mannschaften förmlich „knistern“ hören. Klar war, dass die Mannschaften die fehlerfrei durch den Wettkampf kommen würden, die Fahrkarten für das DTL-Wochenende in Bühl buchen würden.

Beim ersten Gerät dem Stufenbarren sollten die Nerven dann einigen Wüllener Turnerinnen schon einen Streich spielen. Hanna Reinders, Eline Groen und Mina Schlüter patzten beim Flugelement vom unteren zum oberen Holm und mussten kräftige Punktabzüge hinnehmen. Da Brauchbach fehlerfrei das Gerät absolvierte, hielten nur die tollen Übungen von Anna Schalk und Katharina Schalk, die mit überragenden 11,05 Punkten an diesem Gerät Tageshöchstwertung turnte, die Mannschaft um Trainer Jürgen Schalk im Rennen.

Am Schwebebalken sollten sich dann die vielen Trainingseinheiten der letzten Wochen auszahlen. 5 blitzsaubere Übungen von Hanna  und Henrike Reinders, Katharina Schalk, Eline Groen und Anna Schalk, die ebenso wie Eline mit 11,70 Punkten die zweithöchsten Wertungen des Tages an diesem Gerät erturnten. Zum Leidwesen des Teams aus Wüllen wurde auch diese Geräteleistung von den Braubacherinnen gekontert. Sie blieben ebenso fehlerfrei und turnten sogar 0,20 Punkte mehr.

Beim Bodenturnen sollte an diesem Tag die Entscheidung fallen, aber an diesem Tag nicht zugunsten des TuS Wüllen. Nach gelungenen Übungen mussten Hanna Reinders und auch Eline Groen in der letzten Akro bei ihren 1,5 Schrauben rückwärts jeweils einen Sturz und hohe Punktabzüge hinnehmen. Diese Stürze konnten nicht von den souveränen Vorträgen von Gabriele Venhues und Henrike Reinders kompensiert werden, so dass, da Braubach sich auch an diesem Gerät keine Blöße gab, der Kampf um die Plätze 1 und 2 vor dem Sprung schon entschieden war.

Hier haderten die Wüllenerinnen zunächst mit der Sprunganlage, brachten ihre Sprünge dann aber viel Aufsehen „auf die Matte“.

Leicht enttäuscht um die verpasste Teilnahme am Aufstiegsfinale, aber dennoch stolz über Rang 3 im Gesamtergebnis und die bislang stärkste Saison in der Regionalliga gratulierten die Wüllenerinnen den Tagesgewinnern aus Braubach im Anschluss an die Siegerehrung.

„Wir hatten es am heutigen Tag in der Hand, erkennen aber neidlos an, dass das am heutigen Tag stärkere Team aus Braubach verdient Platz 2 in der Endabrechnung erturnt hat“, stellte Mannschaftssprecherin Henrike Reinders nach der Siegerehrung nüchtern fest, ergänzte jedoch schnell, „Trotzdem sind wir stolz über unser Saisonergebnis und freuen uns darauf in 2016 in der Deutschen Turnliga neu angreifen zu können!“

Für den TuS Wüllen 1 turnten: Eline Groen, Hanna Reinders, Anna Schalk, Katharina Schalk, Mina Schlüter, Gabriele Venhues und Henrike Reinders

Jürgen Schalk

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Gerätturnen: Relegationswettkampf in Kamen

TuS Wüllen steigt in die Landesliga 1 auf

Mit einem klaren „Start-Ziel-Sieg“ errangen die Turnerinnen des TuS Wüllen 2 am vergangenen Sonntag den 3. Aufstieg im 3. Jahr. Als Meister der Landestliga 2 des Westfälischen Turnerbundes und vor allem nach den Ergebnissen der Saison 2015 gingen die 8 Wüllenerinnen als Mitfavorit, mit dem Ziel, Aufstieg, in den Wettkampf in Kamen. Voraussetzung für dieses Unterfangen war eine Platzierung unter den ersten 4 der 8 Mannschaften starken Konkurrenz.

Nach einem „durchwachsenen“ und nervösen Einturnen war Wettkampfbeginn am Sprung. Hier war es wichtig sicher in die Konkurrenz zu starten. Dies gelang, 36,30 Punkte, erturnt durch Johanna Brinkmann, Ramona Ostendorf, Lea Grubbe und Hanna Schepers bedeuteten direkt Tageshöchstwertung und die Führung. Dieser Einstand in den Wettkampf beflügelte für das nächste Gerät, dem Stufenbarren. 3 Wertungen über 11 Punkte waren überragend. Durch die 34,15 Punkte wurde die Gesamtführung deutlich auf den TV Lipperode und der KTV Dortmund 5 ausgebaut. Laura Vogt erturnte mit 11,85 Punkten Bestleitung. Aber auch Jana Mauritz und Nicole Alimov glänzten mit Wertungen über 11.

Die eigenen Stärken kennend war dann Ziel für das Balkenturnen, „den Sack zuzumachen“, zumal hier schon einige Mannschaften Nerven gezeigt hatten. Um Ruhe in die Mannschaft zu bringen startete hier Balkenspezialistin Hanna Schepers und machte ihrem Ruf „als Frau ohne Nerven“ alle Ehre 12,55 Punkte waren das zweibeste Ergebnis des Tages an diesem Gerät und ein perfekter Geräteeinstand. Leider mussten in den folgenden 2 Übungen Laura Vogt und Hannah Jansen das Gerät verlassen, was jedoch kein „Beinbruch“ war. Routinier Ramona Ostendorf korrigierte das mit eine wieder überzeugenden Balkenvorstellung.  36,40 bedeuteten auch Rang 1 an diesem Gerät.

Mit der Gewissheit heute nicht mehr verlieren zu können war dann am Boden, wie auch schon beim letzten Ligawettkampf, „Schaulaufen“ angesagt. Vor allem Lea Grubbe und noch einmal Laura Vogt wussten auf dem schwierigen Untergrund in Kamen zu gefallen. Folgerichtig stand bei der Siegerehrung dem Gesamtsieg und dem erhofften Aufstieg nichts mehr im Wege. Rang 2 belegte der TV Lipperode, vor der SpVg Heepen und der KTV Dortmund 4.

„Mit einer tollen geschlossenen Mannschaftsleistung über die gesamte Saison hinweg haben wir das Saisonziel Aufstieg verdient erreicht“, schwärmte die sichtlich gerührte Mannschaftssprecherin Jana Mauritz kurz  nach der Siegerehrung.

Für den TuS Wüllen 2 turnten: Jana Mauritz, Laura Vogt, Hannah Jansen, Hanna Schepers, Nicole Alimov, Ramona Ostendorf, Lea Grubbe und Johanna Brinkmann

Jürgen Schalk

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Gerätturnen: Internationales Pokalturnen in Dortmund

 Laura Vogt in Dortmund erfolgreich

Aufgrund von Terminüberschneidungen konnten beim diesjährigen Internationalen Pokalturnen der Dortmunder Turngemeinde lediglich die jüngeren Leistungsturnerinnen des TuS Wüllen an den Start gehen. Dies jedoch nicht weniger erfolgreich. In der Altersklasse der 10 – 14 Jährigen starten sowohl im Einzel, als auch als Mannschaft bei den parallel stattfindenden Westfälischen Mannschaftsmeisterschaften Elisa Oeing, Laura Vogt, Pia Orthaus, Alina Sparwel und Helene Herick, welche sich als Titelverteidiger in der Mannschaftswertung viel für den Wettkampf vorgenommen hatten.

Wettkampfbeginn war am Paradegerät der Wüllener Nachwuchsturnerinnen, dem Stufenbarren. Mit 36,8 Punkten setzte sich die Mannschaft des TuS direkt deutlich an die Spitze. Mit den zweit – und drittstärksten Barrenübungen glänzten Laura Vogt und Pia Orthaus und verschafften sich auch direkt einen guten Start in die Einzelkonkurrenz. Am Schwebebalken machte sich dann die noch fehlende Wettkampferfahrung bemerkbar. Lediglich Laura turnte sturzfrei durch und erzielte mit 12,50 Punkte wieder die 2. beste Übung. Alle anderen 5 Turnerinnen stürzten bei der 1/1-Drehung. 33,8 Punkte bedeuteten nur Rang 3 an diesem Gerät. Dieser kleine Rückschlag bei der „Operation Titelverteidigung“ sollte die Wüllenerinnen nicht großartig beeindrucken. Das Bodenturnen wurde wieder ganz klar dominiert. Hier wussten vor allem auch Helene Herick, Alina Sparwel und das Turnküken Elisa Oeing zu gefallen und wichtige Punkte zum Gesamtergebnis beizutragen. Mit 2,5 Punkten Vorsprung vor dem TuS Jöllenbeck ging es zum Sprung. Hier konnte nicht mehr viel „anbrennen“. Ohne sonderlich zu glänzen, aber solide und fehlerfrei präsentierten alle Fünf ihre Handstandüberschläge. Nach 2 Stunden Wettkampf war es dann die Titelverteidigung geschafft. Westfälischer Mannschaftsmeister 2015 in der Leistungsklasse 2 der 10 – 14-Jährigen, vor dem TuS Jöllenbeck und dem SVC Laggenbeck.

„Wir sind stolz auf unsere Turnerinnen, dass sie den Erfolg von 2014 auch trotz der Verletzung von Alina nach 3 Geräten so souverän wiederholen konnten“, schwärmten die Betreuerinnen Jana Mauritz, Hanna Schepers und Hannah Jansen nach der Siegerehrung.

Laura Vogt gewann, nachdem sie sich 2014 mit Platz 6 begnügen musste, souverän vor Hanna Howest vom TVE Greven und Maj Lill Eppe vom SC Nordwalde die Einzelkonkurrenz. Den „undankbaren“ 4. Platz belegte Pia Orthaus. Elisa Oeing wurde 8, Helene Herick 9 und Alina Sparwel, die den Wettkampf nach 3 Geräten verletzt beenden musste Rang 15.

Jürgen Schalk

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Gerätturnen: 3. Wettkampftag Regionalliga Nord in Winsen an der Luhe

 TuS Wüllen überzeugt weiter!

Auch am 3. von vier Wettkampftagen wusste die Regionalligamannschaft des TuS Wüllen weiter zu überzeugen. Getragen von der Euphorie des siegreichen Heimwettkampfes im Juni in Ahaus reisten die Wüllenerinnen in der Besetzung Gabriele Venhues, Henrike Reinders, Hanna Reinders, Anna Schalk, Mina Schlüter, Katharina Schalk und Eline Groen in das niedersächsische Winsen an der Luhe.

Zielsetzung des Teams war es den 3. Platz in der Gesamtwertung zu festigen und den Rückstand auf die Tabellenspitze zu verringern, um so beim Abschlusswettkampf am 31.10.2015 in Buchholz/Nordheide um einen der beiden Relegationsplätze zur 3. Bundesliga „mitzuturnen“.

Gerätestart für die in Bestbesetzung angetretene münsterländische  Mannschaft war der Spannbarren, eigentlich das Paradegeräte der Wüllener.

„Eigentlich waren wir optimistisch wieder eine top Vorstellung an diesem Gerät abzuliefern, um einen sicheren Einstand in den Wettkampf zu haben“, erklärte Teamsprecherin Henrike Reinders. „In den letzten Wettkämpfen war uns das stets gelungen“! Leider riss die Serie an diesem Gerät. Während Mina Schlüter und Hanna Reinders Abzüge für Übungsunterbrechungen hinnehmen mussten, hatte die eigentlich sicherste Barrenturnerin, Anna Schalk bei den Riesenfelgen einen Absteiger zu verzeichnen. Den Übungen von Henrike Reinders und der fast perfekten Übung von Katharina Schalk (10,05 Punkte) war es zu verdanken, dass es an diesem Gerät noch zu Platz 4 im Gesamtergebnis reichte.

Durchwachsen und ungewohnt nervös sollte es am Schwebebalken weiter gehen. Hier war es Henrike, die gleich in der ersten Übung bei einer Drehung den Balken verlassen musste. Da auch Anna Schalk, die leider einen „gebrauchten Tag“ erwischte und bei der Akrobatik rückwärts stürzte, reichte es an diesem Gerät trotz überzeugender Vorstellungen von Eline Groen, die ein Feuerwerk an Akrobatik ablieferte und der wieder souveränen Katharina Schalk auch nur zu Rang 4.

Zur Halbzeit auf Rang 4 liegend wechselte das leicht angeschlagen wirkende Wüllener Turnteam zum Boden. „ Bereits in Ahaus haben wir das Bodenturnen für uns entschieden, ich denke wir können hier direkt wieder Punkte aufholen“, motivierte Trainer Jürgen Schalk. Dies gelang bravourös. Eline Groen turnte mit 11,95 Punkten Tagesbestleistung, Henrike Reinders glänzte mit Rang 4 an diesem Gerät. Aber auch Katharina Schalk, Gabriele Venhues und Hanna Reinders überzeugten durchweg am Boden. 45,40 Punkte bedeuteten Rang 1 an diesem Gerät. Die erhoffte Aufholjagd hatte begonnen, Rang 2 war in Sichtweite. Wie in Ahaus gingen die Wüllenerinnen mit den stärksten 5 Turnerinnen in die Sprungkonkurrenz und mussten auch an diesem Gerät noch einmal zulegen. Und auch dies sollte in der zweiten Wettkampfhälfte gelingen. Solide Tsukaharas von Mina Schlüter und Katharina Schalk sowie herausragende Sprünge von Eline Groen  und Gabriele Venhues mit Rang 1 und 4 an diesem Gerät, sorgten auch hier für das beste Geräteergebnis aller Mannschaften der Regionalliga Staffel Nord. Fast einem Punkt wurde den Konkurrenten vom TV Braubach auch an diesem Gerät noch einmal abgenommen. Lediglich eine erneute Fußverletzung von Anna Schalk schmälerte die Freude über das Sprungergebnis.

Nach 2 Stunden Wettkampf war der Jubel  bei der Siegerehrung riesengroß. Mit Rang 2 an diesem Tag hinter dem letztjährigen Regionalligameister TSV Kronshagen, noch vor den Widersachern um den Gesamtrang 2 um den vakanten Relegationsplatz von der TV Braubach konnte der Abstand zu dem Team aus Rheinland-Pfalz aufgeholt werden.

„Nun liegen wir mit den Braubachern vor dem letzten Wettkampftag am 31.10. im Kampf um Rang 2 gleichauf. Wir haben das gewünschte Finale und können darauf hoffen Ende November um den Aufstieg in die 3. Bundesliga mitzumischen“, schwärmten die Trainer Jürgen Schalk und Thomas Schlüter unisono.

Wieder in die Top 3 der Einzelwertung turnte Katharina Schalk mit 44,45 Punkten.

Jürgen Schalk

 

Eline Groen am Balken

Eline Groen am Balken

Gerätturnen: Qualifikation zum Deutschland-Pokal in Halle an der Saale

TuS-Turnerinnen dominieren Landescup

Sowohl von der Anzahl der startenden Turnerinnen, als auch von den gezeigten Leistungen waren die Turnerinnen des TuS Wüllen am vergangenen Samstag beim Landescup der Vereinsmannschaften in Laggenbeck top.

Im Wettkampf der Leistungsklasse 3 mussten sich am Morgen in der Altersklasse 12 Jahre und jünger Pia Orthaus, Helene Herick, Christine Reinders, Elisa Oeing und die erstmals für den TuS Wüllen startende Alina Sparwel lediglich den Gastgebern als Laggenbeck geschlagen geben. Mit konzentrierten Auftritten an allen 4 Geräten konnte punktgleich mit dem Team aus Witten-Stockum nach Rang 5 im vergangenen Jahr nun der Vizetitel errungen werden. Wichtigste Erkenntnis aus diesem Wettkampf war, dass für die kommenden Jahre hoffnungsvoller Nachwuchs, der auch auf Landesebene konkurrenzfähig ist, in die älteren Mannschaften nachrücken kann.

Im Nachmittagswettkampf, im Wettkampf der offenen Leistungsklasse 2, ging es dann nicht nur um den Titel des Landescupsiegers, also der stärksten Vereinsmannschaft Westfalens 2015, sondern auch um die Qualifikation für die zu bildende Westfalenauswahl, die den Landesturnverband Westfalen beim Bundespokal in Halle an der Saale am 8./9.11.2015 vertritt.

Mit sage und schreibe 3 Mannschaften und 17 Turnerinnen ging der TuS Wüllen in diesem Wettkampf an den Start. Erstmalig seit dem Bundespokalsieg 2011 auch wieder dabei, die Turnerinnen des Regionalliga-Teams.

Toller Start am Sprung

Für die Mannschaften 1 und 2 des TuS Wüllen begann der Wettkampf furios am Sprung. Rang 1 für den TuS Wüllen 1 mit 53,60 Punkte war schon hier ein Paukenschlag. Vor allem Eline Groen und Gabriele Venhues sorgten mit haushohen Tsukaharas für herausragende Sprungergebnisse. Aber auch das Team des TuS Wüllen 2, vorwiegend bestehend aus den Landesligaturnerinnen, setzte sich direkt auf Rang 2, punktgleich mit der Oberligamannschaft des SC Nordwalde fest.

Am Stufenbarren und vor allem auch am Schwebebalken machte sich dann bei vielen Turnerinnen die lange Wettkampfpause in den Sommermonaten bemerkbar. Hier zeigten sich die in der Saison stehenden Landesligaturnerinnen, allen voran Laura Vogt, Lea Grubbe und Johanna Brinkmann, beständiger und sicherer in der Darbietung der Übungen, während es den Übungen der Regionalligaturnerinnen teilweise noch an Stabilität fehlte. Sowohl Katharina Schalk, als auch Gabriele Venhues mussten Stürze am Barren und Henrike Reinders und Eline Groen Stürze am Schwebebalken hinnehmen.

Im Zwischenklassement nach 3 Geräten, vor dem abschließenden Bodenturnen, führte die Mannschaft des TuS Wüllen 1 vor dem SC Nordwalde und der 2. Mannschaft des TuS Wüllen. Dicht gefolgt von der 3. Mannschaft TuS Wüllen und dem TV Lengerich.

Brillant am Boden

Hochkonzentriert ging es dann zum letzten Gerät. Obwohl einige Wertungen der Kampfrichterinnen es nicht wiederspiegelten, verlief das Bodenturnen aus Sicht der Wüllener fast fehlerfrei. Erstmalig nach ihre Fußverletzung präsentierte Jana Mauritz ebenso wie Ramona Ostendorf hoffnungsvolle Übungen, im Hinblick auf den anstehenden Aufstiegswettkampf zur Landesliga 1. Überragend an diesem Gerät die Übungen von Hanna Reinders (13,90 Punkte) und Eline Groen (14,65 Punkte), die die Zuschauer zu Begeisterungsstürmen hinrissen.

Landescupsieg für den TuS Wüllen

Die Siegerehrung war dann ein Wüllener Schaulaufen. Landescupsieger 2015 der TuS Wüllen 1 mit Henrike Reinders, Gabriele Venhues, Anna Schalk, Katharina Schalk, Eline Groen und Mina Schlüter.

Rang 2 ging an das Oberliga Team vom SC Nordwalde. Rang 3 und damit Bronze für die Mannschaft des TuS Wüllen 3 (Laura Vogt, Lea Grubbe, Nicole Alimov, Johanna Brinkmann, Wencke Simon und Ramona Ostendorf) dicht gefolgt vom Team TuS Wüllen 2 (Hanna Reinders, Johanna Fähndrich, Jana Mauritz, Hanna Schepers und Hannah Jansen). Auf den folgenden Plätzen landeten die Teams aus Lengerich und Ibbenbüren.

Fünf Wüllener Auswahlturnerinnen

Für die 2 Auswahlmannschaften Wesftalen beim Bundespokal in zwei Altersklassen (15 Jahre und älter und  14 Jahre und jünger) qualifizierten sich mit Anna Schalk, Katharina Schalk, Johanna Fähndrich, Laura Vogt und Hanna Reinders fünf Turnerinnen des TuS Wüllen direkt.

Als Ersatzturnerinnen wurden Gabriele Venhues und Nicole Alimov nominiert.

http://www.wtb-geraetturnen.de/

Jürgen Schalk

Landescup2015eins

Gerätturnen:Turnerinnen des TuS Wüllen feiern Landesligameisterschaft

Dritter Wettkampf – dritter Sieg! Mit dieser makellosen Bilanz erturnte sich die Mannschaft des TuS Wüllen 2 am vergangenen Sonntag im sauerländischen Olpe die Meisterschaft in der Landesliga 2 des westfälischen Turnerbundes. Ein super Erfolg, der so nicht unbedingt zu erwarten war, da die 2. Mannschaft des TuS Wüllen nach einigen Anläufen im letzten Jahr doch erst den Aufstieg aus der Münsterland Liga hatte feiern dürfen.

Erstmalig in dieser Saison in Bestbesetzung ließen die Wüllener Turnerinnen schon am Sprung keine Zweifel aufkommen, dass auch dieser Tagessieg eingefahren werden sollte. 36,4 Punkte bedeuteten trotz „zurückhaltender Wertungen“ der Kampfrichter Rang 1 an diesem Gerät. Am Stufenbarren riefen Johanna Brinkmann, Nicole Alimov, Hanna Jansen und die mit Tageshöchstwertung herausragende Jana Mauritz ihr Leistungspotential voll ab. Mit 37,80 Punkten turnte das Team von Trainer Jürgen Schalk über 2 Punkte mehr als die Mannschaft der KTV Dortmund 3.

Am Schwebebalken zeigte das Turnteam aus Wüllen kurzzeitig ungewohnte Schwächen. Laura Vogt musste ebenso wie Jana Mauritz einen Sturz hinnehmen. Ausgeglichen wurden diese leichten Mängel durch herausragenden Übungen von Hanna Schepers und der Wüllener „Turnikone“ Ramona Ostendorf, die in ihrem ersten Ligaeinsatz 2015 direkt die Tageshöchstwertung an diesem Gerät erzielte (13,2 Punkte!).

Im Hinblick auf die in 6 Wochen anstehende Relegation zur Landesliga 1 konnte am Boden schon etwas probiert werden. Hier musste man sich den starken Teams aus Dortmund und Lipperode knapp geschlagen geben, was den überragenden Gesamtsieg jedoch nicht schmälern sollte.

Verlustpunktfrei fahren die Wüllener Turnerinnen am 25.10.2016 mit dem erklärten Ziel – Aufstieg in die Landesliga 1 – sicherlich als Mitfavorit nach Kamen.  In turnen die 4 Erstplatzierten der Landesliga 2 und die 4 Letztplatzierten der Landesliga 1 um die 4 freien Plätze für die Saison 2016.

Landesliga2 2015 eins

Für den TuS Wüllen 2 turnten:

Hanna Jansen, Hannah Schepers, Ramona Ostendorf, Lea Grubbe, Laura Vogt, Nicole Alimov, Jana Mauritz und  Johanna Brinkmann (v.l.)

Jürgen Schalk

 

Gerätturnen: Wüllener Regionalligaturnerinnen überzeugen

Für eine faustdicke Überraschung sorgte die Regionalligamannschaft des TuS Wüllen am 2. Wettkampftag der Regionalliga Nord. Nachdem verletzungsgeplagt am ersten Wettkampftag in Hamburg-Wedel nur Platz 5 zu Buche stand gingen die „verbliebenen 7“ Wüllener Turnerinnen nicht unbedingt vor Selbstbewusstsein strotzend in den Heimwettkampf in Ahaus.

Von über 400 Zuschauer bejubelt absolvierten das Turnteam aus Wüllen das Bodenturnen fehlerfrei. Mit 45,6 Punkten konnte Rang 2 am Boden errungen werden. Glänzend hier Eline Groen mit der Tageshöchstwertung von 11,90 Punkten. Am Sprung sollte es für die Wüllener noch spektakulärer weiter gehen. Was in den letzten Wettkämpfen die Achillessehne des Teams war sollte an diesem Tag das Schlüsselgerät für den weiteren Wettkampfverlauf sein. Erstmalig präsentierten Anna und Katharina Schalk, Mina Schlüter, Eline Groen und Gabriele Venhues 5 Tsukaharas und erturnten mit 51,20 Punkten Rang 1 an diesem Gerät.

 

Für den TuS Wüllen turnten:

Anna Schalk, Katharina Schalk, Mina Schlüter, Gabriele Venhues, Henrike Reinders, Eline Groen und Hanna Reinders

Jürgen Schalk

 

Gerätturnen:  Deutsche Turnliga gastiert in Ahaus         

Turnhöhepunkt in Ahauser Vestert Sporthalle

Am Sonntag (28.06.2015, 14:00 Uhr) ist es endlich wieder so weit. Mit dem 2. Wettkampftag der Regionalliga Nord gastiert die Deutsche Turnliga nach 2012 und 2013 abermals in Ahaus. Auf alle Zuschauer wartet ein absoluter Turnhöhepunkt! 6 Mannschaften aus der Regionalliga Nord werden knapp 2 Stunden an den olympischen Geräten um die Platzierungen kämpfen. Hierbei geht es für die beiden Tabellenersten um die Qualifikation zur 3. Bundesliga und für den Tabellenletzten um den Klassenerhalt. Fast 3 Monate Vorbereitungszeit benötigte das Organisationsteam um Abteilungsleitern Martina Tenhumberg um diesen Wettkampf ausrichten zu können.

Für die Turnerinnen des TuS Wüllen war der Start in die Regionalligasaison alles andere als glücklich verlaufen. Eine Vielzahl von Verletzungen führte dazu, dass im Mai in Hamburg-Wedel ein Rumpfteam, bestehend aus lediglich 5 Turnerinnen Rang 5 erringen konnte. Entgegen der Saisonziele sollte es wieder „gegen den Abstieg“ gehen.

Vor hoffentlich gut gefüllten Zuschauerrängen und mit heimischer Unterstützung und vor allem der gewohnten mannschaftlichen Geschlossenheit wird versucht sich um Mittelfeld zu platzieren, um dann bei den Wettkämpfen im Herbst den Klassenerhalt zu sichern.

Dabei helfen werden aller Voraussicht nach die noch in Wedel verletzten Anna Schalk und die niederländische Gastturnerin Eline Groen vom Turnclub Deventer. Anna Schalk dürfte mit ihrer Routine an ihren Paradegeräten dem Stufenbarren und dem Sprung vor allem für Stabilität sorgen.

Eline, die in Tumblingwettbewerben schon europameisterschaftserprobt ist sollte durch tolle Akrobatik am Boden, Schwebebalken und Sprung Ausrufezeichen setzen.

Es kann garantiert werden dass die Zuschauer in Sachen Turnkunst voll „auf ihre Kosten kommen“ werden. In den Reihen der Gastvereine stehen zahlreiche Bundes- und Landeskaderturnerinnen.

Zum Turnteam aus Wedel gehören darüber hinaus die dänischen Nationalturnerinnen Michelle Lauritsen und Mette Hulgaad.

Das Niveau in der diesjährigen Regionalliga Nord schätzen die Trainer Thomas Schlüter und Jürgen Schalk, bedingt durch die zahlreichen Neuzugänge in den Teams und den Aufsteiger TV Braubach noch einmal höher ein als in 2014.

Folgende Mannschaften starten am 2. Wettkampftag in Ahaus:

TV Braubach, NTT Bremerhaven/Buchholz, KTG Lüneburger Heide, TuS Wüllen, TSV Kronshagen und Wedeler TSV

Einlass und Einturnen beginnt ab 12:30 Uhr

http://www.deutsche-turnliga.de/

Jürgen Schalk

Gabriele Venhues Schwebebalken

Gerätturnen 3. Rheinisch-Westfälisches Landesturnfest in Siegen

Lea Grubbe und Katharina Schalk siegen beim Landesturnfest

Mit erstklassigen Leistungen warteten die Wüllener Turnerinnen beim dritten Rheinisch-Westfälischen Landesturnfest in Siegen auf. An den 4 Wettkampftagen wurden eine Vielzahl der diesjährigen Einzelwettkämpfe auf Landesebene ausgetragen.

Die ersten beiden Wettkampftage standen ganz im Zeichen der jährlichen Pokalwettkämpfe. Für einige Wüllener Turnerinnen Gelegenheit sich erstmals mit Turnerinnen aus Westfalen und dem Rheinland zu messen. Herausragend gelang dies Lea Grubbe. In der Altersklasse der 16- und 17-jährigen gelang ihr ein für nicht möglich gehaltener Gesamtsieg. Ohne Fehl und Tadel absolvierte Lea in der 74 Teilnehmer starken Konkurrenz die olympischen Geräte und konnte sich von ihren Teamkameradinnen feiern lassen. Ebenfalls in diesem Pokalwettkampf gingen Johanna Brinkmann und Wencke Simon an den Start. Johanna verfehlte das Podest als 5. nur äußerst knapp. Wencke platzierte sich in ihrem ersten Vierkampf nach fast 2 Jahren Verletzungspause auf Rang 31.

Immer besser in Form kommt Jana Mauritz. Ebenfalls im Pokalwettkampf der Leistungsklasse 3 belegte sie einen starken 4. Rang. Lediglich leichte Unsicherheiten am Schwebebalken verhinderten einen Sprung auf das Podest. Vor allem überzeugte der „Wüllener Turnoldie“ am Boden und am Stufenbarren, ihren Paradegeräten.

Am letzten Wettkampftag, dem Samstag, stand der NRW-Cup, welcher gleichzeitig die Qualifikation für den in 2 Wochen in der Nähe von Leipzig stattfindenden Deutschland-Cup darstellt, auf dem Wettkampfprogramm. Mit insgesamt 10 Turnerinnen startete der TuS Wüllen in den 4 Altersklassen bei diesem Wettkampf.

In der Altersklasse der 12- und 13-jährigen starteten erstmals Pia Orthaus, Alina Sparwel und Helene Herick. Ihnen waren die vorangegangenen Nächte auf der Luftmatratze deutlich anzumerken. Im Gegensatz zum letzten Ligawettkampf konnten alle 3, ohne zu enttäuschen, ihr Leistungsvermögen an den Geräten nicht komplett abrufen. Pia landete auf Rang 14, Helene auf Rang 18 und Alina auf Rang 23. Da in dieser Wettkampfklasse das Groh der Konkurrenz aus dem Rheinland kam, konnte Pia sich als 3. Westfälin einen Starplatz für den Deutschland-Cup sichern. Erstmalig wird sie sich auf diesem Wettkampf der gesamten Konkurrenz aus dem Bundesland stellen.

Hanna Reinders, Laura Vogt und Nicole Alimov in der Altersklasse der 14- und 15-jährigen startend sollte es ähnlich ergehen. Kleine Fehler in den Übungen summierten sich und führten im Gesamtergebnis dazu, dass sich keine der Turnerinnen bei der Siegerehrung auf dem Siegerpodest wiederfand. Laura Vogt lag bis vor dem abschließenden Balkenturnen mit 3 herausragenden Vorstellungen am Boden, Sprung und Barren, auf Medaillenkurs, musste dann aber einen Sturz am Schwebebalken hinnehmen. In der Gesamtwertung landete sie auf Rang 10. Nicole Alimov belegte Rang 30 und Hanna Reinders als 3. beste Westfälin auf Gesamtrang 7. Mit dieser Platzierung sicherte auch Hanna sich nach 2014 zum 2. Mal ein Ticket zum Deutschland-Cup.

Am Nachmittag ging es für die noch verbliebenen 2 „Doppeljahrgänge“ an die Geräte. In der Altersklasse 17/18 startete Mina Schlüter. Gute Sprung- und Barrenleistungen sorgten dafür, dass Mina sich direkt unter den ersten drei festsetzte. Mit 2 Stürzen am Schwebebalken schienen ihre Medaillenambitionen wie eine Seifenblase zu zerplatzen. Eine grandiose Bodenkür mit der Tageshöchstwertung sorgte jedoch für ihr persönliches Happy End, Bronze und ebenfalls die erhoffte Qualifikation.

Parallel zu Mina turnten Henrike Reinders, Anna und Katharina Schalk um den Titel in der Erwachsenenkonkurrenz und den 2 begehrten „Leipzig-Tickets“. Wie schon das gesamte Jahr turnte Henrike sicher wie ein „Uhrwerk“. Überzeugende 50,45 Punkte sorgten für Platz 6 in der Gesamtwertung der nordrhein-westfälischen Konkurrenz. Einziges Manko die fehlende Schwierigkeit am Sprung. An der Spitze „tobte“ ein 3-Kampf. Mit dabei Anna und Katharina Schalk, die sich in der Gesamtführung mit der bärenstarken Jana Terhechte von der TSG Rheda abwechselten. Den „Kopf an Kopf“-Wettkampf konnte wieder einmal Katharina für sich entscheiden und ihren 5. Titel (!) in dieser Konkurrenz in Folge erzielen. Mit ihrem ersten Tsukahara gebückt im Wettkampf zog Anna mit der Konkurrentin aus Rheda gleich. Beide landeten gemeinsam auf Rang 2, 0,5 Punkte hinter Katharina. Den anschließenden Losentscheid um das verbliebene Deutschland-Cup-Ticket konnte sich Anna ebenfalls sichern.

Mit 5 Deutschland-Cup-Nominierungen stellte der TuS Wüllen das erfolgreichste Team beim NRW-Cup. Nun gilt es in den verbleibenden Wochen die Form sowohl für den Deutschland-Cup, als auch für den Heimwettkampf am 28.06. in der Regionalliga in Ahaus zu konservieren.

http://www.nrw-turnfest.de/downloads/ergebnislisten.html

Jürgen Schalk

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Gerätturnen: 2. Wettkampftag Münsterland-Liga 3

TuS Wüllen 3 erringt Münsterland-Liga-Meisterschaft

Nachdem  die Nachwuchsturnerinnen des TuS Wüllen sich bereits am ersten Wettkampftag der Münsterland-Liga 3 mit Rang 2, nur hinter dem TV  Beckum, eine ausgezeichnete Ausgangposition geschaffen hatten, trumpften  Wencke Simon, Pia Orthaus, Christine Reinders, Elisa Oing und Helene Herick am vergangenen Samstag beim 2. Wettkampf in Laggenbeck groß auf.

Auf den Punkt vorbereitet begann für die 5 Turnerinnen der Wettkampf gemeinsam mit dem Favoriten aus Beckum am Sprung. Rang 2, mit nur 2 Zehntel Rückstand auf den Favoriten war der Lohn für 4 sauber vorgetragene Handstandüberschläge.

An den nun folgenden Geräte, dem Stufenbarren und dem Schwebebalken sollte sich der Wettkampf entscheiden, ohne Fehl und Tadel spulten die Wüllenerinnen die Übungen, welche in den letzten Wochen auch in der Schwierigkeit aufgestockt wurden herunter. Beide Geräte konnten gewonnen und die Führung in der Gesamtwertung mit über 3 Punkten Vorsprung erobert werden. Dieser Vorsprung sollte für das abschießende Bodenturnen reichen. Auch mit Rang 3 am Boden in der Mannschaftswertung ließen die Turnerinnen aus Wüllen „nichts mehr anbrennen“. Nach dem Aufstieg im letzten Jahr konnte nun direkt die Meisterschaft in der Münsterland-Liga 3 errungen werden. Im Herbst geht es dann sicherlich als Favorit in den Aufstiegswettkampf zur Münsterland-Liga 2.

Rang 2 in der Gesamtwertung der 8 startenden Vereine erreichte der SC Nordwalde 3.

Jürgen Schalk

Unbenannt

 

Gerätturnen: 2. Wettkampftag Landesliga 2 in Ibbenbüren

Wüllener-Turnerinnen bauen Tabellenführung aus

Mit großen Schritte marschieren die Turnerinnen des TuS Wüllen 2 in Richtung Meisterschaft in der Landesliga 2.

Auch am 2. Wettkampftag ließen die 7 Wüllenerinnen keinen Zweifel daran, dass die Landesliga 2 nur eine Durchgangsstation sein soll und Ziel der Aufstieg in die Landesliga 1 ist.

Entsprechend konzentriert starteten die TuS-Turnerinnen gemeinsam mit dem Tabellenzweiten der TG Schildesche am Sprung.

Wie schon am ersten Wettkampftag gingen die Turnerinnen aus Wüllen am Sprung direkt in Führung. Hanna Schepers glänzte mit der Tageshöchstwertung welche sie für ihre Handstanddrehsprünge erhielt. Am nächsten Gerät, dem Stufenbarren, folgte dann der „zweite Streich“. Auch dieses Gerät wurde souverän gewonnen. Höchstwertungen für Jana Mauritz und Laura Vogt, die aufgrund einer Rückenverletzung leicht gehandicapt in den Wettkampf ging, schlugen hier zu Buche. Am dann folgenden Schwebebalken glänzten die TuS-Turnerinnen weiter und waren eine Klasse für sich. Johanna Brinkmann, Hanna Jansen, Hanna Schepers und Laura Vogt mit der Tageshöchstwertung sicherten auch hier die Mannschaftswertung. Vor dem Bodenturnen betrug der Vorsprung auf Rang 2 schon über 8 Punkte. Hier glänzte Lea Grubbe mit tollen 12,65 Punkten.

Obwohl das Bodenturnen nicht gewonnen wurde und an den TV Lipperode ging, gab es keine Zweifel am überragenden Sieg der TuS-Riege. Wie schon am ersten Wettkampftag ging auch dieser Wettkampf mit über 7 Punkten Vorsprung an die Mannschaft aus Wüllen, vor der an diesem Wettkampftag auf Rang 2 liegenden Mannschaft vom TV Lipperode.

So können die TuS-Turnerinnen gelassen dem Ligafinale am 06.09.2015 in Olpe entgegensehen. Mit einem Vorsprung von 17 Punkten dürfte die Meisterschaft dem Team aus Wüllen nur noch schwer zu nehmen sein.

Für den TuS Wüllen 2 turnten:

Lea Grubbe, Nicole Alimov, Laura Vogt, Hanna Jansen, Hannah Schepers, Johanna Brinkmann und Jana Mauritz

Jürgen Schalk

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Gerätturnen: 1. Wettkampftag Regionalliga Nord in Wedel

Verletzungen überschatten Saisonstart

Der Start in die 4. Regionalligasaison der Deutschen Turnliga stand für die Kunstturnerinnen des TuS Wüllen unter keinem guten Stern. Bereits im Vorfeld war die Mannschaft von unglaublichem Verletzungspech verfolgt. Die Routiniers Meike Eberle mit Kreuzbandriss und Anna Schalk mit einer Schlüsselbeinverletzung standen ebenso wie die verletzten Gastturnerinnen aus Deventer nicht zur Verfügung. Beim Einturnen sollte es dann noch schlimmer kommen. Am Sprung erwischte es Anna Stambulachis, die mit einer Fußverletzung passen musste und Katharina Schalk, die sich ebenfalls am Fuß verletzten, den Wettkampf aber turnen konnte. Mit „hängenden Köpfen“ starteten die verbliebenen 5 Turnerinnen am Stufenbarren in den Wettkampf. Es war klar, dass alle Turnerinnen alle Geräte turnen mussten.

Am Paradegeräte der Wüllener war von Depression jedoch nichts zu spüren. Ohne Fehl und Tadel absolvierten Hanna Reinders, Henrike Reinders, Mina Schlüter, Gabriele Venhues und Katharina Schalk die erste „Hürde“. 35,55 Punkte bedeuteten Rang 2 an diesem Gerät. Vor allem Katharina glänzte mit einer der höchsten Wertungen am Stufenbarren.

Ohne Pause folgte das Balkenturnen. Hier wirkte sich das Fehlen von 4 (!) Stammturnerinnen eklatant aus. Nach einem Sturz in der ersten Übung stieg die Nervosität von Turnerin zu Turnerin. Lediglich Hanna Reinders und Mina Schlüter turnten ohne Sturz, so dass bei fehlender Schwierigkeit in den Übungen auch noch Unsauberkeiten und Stürze zum Abzug gelangten. Schwache 37,5 Punkte flossen von diesem Gerät in das Mannschaftsergebnis ein.

Da auch die anderen Mannschaften an diesem Gerät Nerven zeigten ging es in olympischer Reihenfolge mit etwas Hoffnung zum Boden. Hier zeigten die TuS-Turnerinnen wieder ihr anderes Gesicht. Souverän präsentierten Henrike Reinders, Gabriele Venhues, Mina Schlüter und vor allem der Youngster Hanna Reinders ihre Bodenübungen und erzielten verdientermaßen hohe Wertungen. Lediglich Katharina Schalk, gehandicapt durch ihre beim Einturnen erlittene Fußverletzung, musste beim Schraubensalto vorwärts einen Sturz hinnehmen. 44 erturnte Punkte waren ein gutes Ergebnis.

Am Sprung sollten sich die Ausfälle dann wieder extrem auswirken. Während 4 Mannschaften über 50 Punkte erturnten, mussten die Wüllener Turnerinnen sich mit 47,65 Punkte zufrieden geben und verloren an diesem Geräte abermals extrem „an Boden“. Lediglich Mina Schlüter und Gabriele Venhues zeigten mit ihren Tsukaharas konkurrenzfähige Sprünge.

Bei der anschließenden Siegerehrung lag das Turnteam aus Wüllen dann noch vor dem Heimteam auf Rang 5 der sechs Mannschaften. Es siegte das letztjährige Meisterteam aus Kiel.

In der Einzelwertung erturnte Hanna Reinders bei ihrem ersten Regionalligaeinsatz beachtenswerte 41,65 Punkte und belegte Rang 6 in der inoffiziellen Einzelwertung.

Vor dem ersehnten Heimwettkampf am 28.06.2015 in der Ahauser Vestert Sporthalle gab sich Trainer Jürgen Schalk schon wieder optimistisch, dass die verbleibenden 6 Wochen ausreichend sein könnten, um vor heimischen Publikum eine konkurrenzfähige Mannschaft an den Start zu bringen.

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Gerätturnen: Münsterland-Meisterschaften in Laggenbeck

Titel für Laura Vogt und Pia Orthaus

Vergangenen Sonntag stellten sich 7 Turnerinnen des TuS Wüllen der Konkurrenz bei den Münsterland-Einzelmeisterschaften in Laggenbeck. Da sich die diesjährigen Meisterschaften terminlich inmitten der Ligawettkämpfe befanden, diente der Wettkampf vor allem um die aktuelle Form zu überprüfen und neue Elemente den Kampfrichtern zu präsentieren. Obwohl dies zu der einen oder anderen Unsicherheit führte, kamen alle 7 Turnerinnen in ihren Wettkampfklassen zufriedenstellend durch den Wettkampf.

In der Altersklasse der 13-jährigen brillierte Pia Orthaus. Erstmals stand sie nach einer ganz starken Vorstellung an allen 4 Geräten ganz oben auf dem Podest und darf sich 2015 Münsterland-Meisterin nennen. In dieser Wettkampfklasse belegte Helene Herick mit Bronze einen weiteren Podestplatz. Alina Sparwel belegte direkt dahinter Rang 4.

In der Leistungsklasse 1 der Jahrgänge 1999 und älter gingen Lea Grubbe und Johanna Brinkmann an den Start. Während Lea fehlerfrei durch den Wettkampf kam, musste Johanna Fehler am Balken und am Stufenbarren hinnehmen. In der leistungsstarken Konkurrenz standen bei der Siegerehrung die Ränge 5 (Lea) und 7 (Johanna) zu Buche.

Ebenfalls in der Leistungsklasse 1, jedoch der Jahrgänge 2000 und jünger gingen Laura Vogt, Hanna Reinders und Nicole Alimov an die Geräte. Vor allem Laura und Hanna demonstrierten abermals, dass sie nicht nur im Münsterland, sondern auch in Westfalen zu den Top-Turnerinnen ihrer Altersklasse gehören. Rang 1 und 2 waren der Lohn für starke Vierkampfvorstellungen.

Nicole Alimov waren an den Geräten Sprung und Schwebebalken noch ein Trainingsrückstand anzumerken, der in den nächsten Wochen  aus dem Weg zu räumen gilt. Nicole belegte Rang 5.

Da nun in den nächsten Wochen weitere Ligawettkämpfe und Einzelwettkämpfe auf Landesebene anstehen, gilt es die Wettkampfform bis zu den Sommerferien zu konservieren, um auch die Ziele zu erreichen.

Jürgen Schalk

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Gerätturnen: 2. Wettkampftag Landesliga 2 in Sendenhorst

Wüllen-Turnerinnen mit „Start-Ziel-Sieg“

Mit einem für den Liganeuling nicht zu erwartenden „Kantersieg“ startete die Kunstturnmannschaft des TuS Wüllen 2 zum Auftakt in die diesjährige Landesliga 2-Saison. In den kühnsten Träumen hatte sich die personell durch die Zugänge  von Hanna Schepers, Johann Brinkmann und Nicole Alimov leicht veränderte Mannschaft so einen Start sicherlich nicht erträumt.

Ein Vorsprung von über 6 Punkten auf die zweitplatzierte Mannschaft der TG Schildesche sprach nach 4 Geräten eine deutliche Sprache.

Bereits am ersten Gerät, dem Schwebebalken begann der Siegeszug der TuS-Turnerinnen. Obwohl Hanna Schepers und Hannah Jansen als erste Turnerinnen noch jeweils einen „Absteiger“ vom Gerät zu verzeichnen hatten, erhielten sie für ihre sauber vorgetragenen Übungen hohe Wertungen. Johann Brinkmann und Laura Vogt erwischten an diesem Gerät darauffolgend einen „Sahnetag“ und legten mit 2 Tageshöchstwertungen an diesem Gerät den Grundstein für den Gerätesieg der Wüllenerinnen. Mit 36,2 Punkten setzten die Wüllenerinnen direkt an die Spitze aller 8 Mannschaften.

Mit weiteren Spitzenübungen am Boden bauten Nicole Alimov, Jana Mauritz, Laura Vogt und Lea Grubbe den Vorsprung auf die sichtlich überraschte Konkurrenz deutlich aus.

Am Sprung konnten mit einem „Punktepolster“ erstmalig neu trainierte Sprünge getestet werden. So sprang Jana Mauritz erstmalig einen Überschlag mit 1/1-Drehung und Hanna Schepers einen Drehsprung mit 1,5-Drehungen. Auch dieses Gerät ging eindeutig an die Turnerinnen aus Wüllen.

Obwohl aufgrund der Beschaffenheit des Gerätes beim abschließenden Stufenbarrenturnen einige Übungen in der Schwierigkeit  „abgespeckt“ werden mussten, erturnten Nicole Alimov, Lea Grubbe, Laura Vogt und  Jana Mauritz mit 36,85 Punkten auch an diesem Gerät die Tageshöchstwertung. So war bei der abschließenden Siegerehrung Rang 1 vor der TG Schildesche und der KTV Dortmund 4 zu dem Zeitpunkt keine Überraschung mehr. Nach dem Wettkampf resümierte Trainer Jürgen Schalk zufrieden: „Die Mannschaft ist wahnsinnig geschlossen aufgetreten und hat sich direkt in eine Favoritenrolle für die verbleibenden 2 Wettkämpfe um den Aufstieg gebracht. Trotzdem können wir die Wettkämpfe nun in Ruhe angehen!“

Mannschaftsaufstellung:

Jana Mauritz, Laura Vogt, Nicole Alimov, Lea Grubbe, Johanna Brinkmann, Hanna Schepers und Hannah Jansen

Landesliga 2-Tabelle nach dem ersten Wettkampftag:

  1. TuS Wüllen 8 Wettkampfpunkte
  2. TG Schildesche 7 Wettkampfpunkte
  3. KTV Dortmund 4 6 Wettkampfpunkte
  4. KTV Dortmund 3 5  Wettkampfpunkte
  5. TV Lipperode 4 Wettkampfpunkte
  6. TK Herford             3 Wettkampfpunkte
  7. KTV Dortmund 7             2 Wettkampfpunkte
  8. BTC Herne 1 Wettkampfpunkt

Jürgen Schalk

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Ahaus, den 25.03.2014

Gerätturnen: Start der Münsterland-Liga 3

TuS Wüllen 3 startet mit Platz 2

 Als erste der 4 Wüllener Turnmannschaften starteten die Turnerinnen des TuS Wüllen 3 am vergangenen Samstag in Greven in die Münsterland-Liga 3. Frisch aufgestiegen und weiter verjüngt war zunächst eigentlich „kleine Brötchen backen“ angesagt.

Ungewohnt nervös gingen die 5 Turnerinnen an ihr erstes Wettkampfgerät, den Schwebebalken. Direkt beim Angang musste das Wüllener Turnküken Lisa Oing schon 2 Stürze hinnehmen. Auch Routinier Wencke Simon sollte es nicht anders ergehen. Da nur Pia Orthaus ohne Sturz am Anfangsgerät blieb schien der Wettkampf schon fast „gelaufen“. Trotz hängender Köpfe sollte die Schockphase nicht lange anhalten. Das Bodenturnen sollte als nächstes Gerät folgen. Zwischendurch wurde klar, dass auch die Mitkonkurrentinnen am Schwebebalken „Federn ließen“.

Toll startete Wencke Simon als erste Turnerin an diesem Gerät. Fehlerfrei zeigte sie die passende Trotzreaktion. Ebenso Elisa Oing, die ebenfalls eine fast fehlerfreie Bodenkür zeigte. Nicht zu toppen waren dann die Übungen von Helene Herick und Pia Orthaus, beide erzielten über 12 Punkte. Mit der Tageshöchstwertung von 35,70 katapultierten sich die Wüllenerinnen von Platz 5 auf Platz 1 im Zwischenklassement zur Halbzeit.

Trotz 4 guter Handstandüberschläge von Christine Reinders, Wencke Simon, Helene Herick und Pia Orthaus konnte Platz 1 nach dem Sprung nicht gehalten werden. Hinter dem TV Beckum und dem TSC Gievenbeck wechselte die Wüllener Riege auf Rang 3 liegend zum Paradegeräte dem Stufenbarren. Und da sollten es die Wüllener Nachwuchsturnerinnen noch einmal richtig krachen lassen. Herausragende Übungen von Helene Herick, Pia Orthaus und Christine Reinders bedeuteten auch an diesem Gerät Rang 1. In der Gesamtwertung rückten die Wüllenerinnen bis auf 0,55 Punkte an den Tagessieger vom TV Beckum heran. Rang 3 ging an den TSC Gievenbeck. Da sich die ersten Vier nach Hin- und Rückrunde für die Relegation zur Münsterland-Liga 2 qualifizieren ist für die Rückrunde Anfang Ende Mai in Laggenbeck eine hervorragende Ausgangsposition geschaffen.

In der Einzelwertung belegten Pia Orthaus Platz 2 und Helene Herick Platz 3.

Tabellenstand Münsterland-Liga 3 nach dem ersten Wettkampftag:

  1. TV Beckum             140,90 Punkte
  2. TuS Wüllen 140,35 Punkte
  3. TSC Gievenbeck 139,35 Punkte
  4. SC Nordwalde 137, 95 Punkte
  5. Warendorfer SU 3 137,05 Punkte
  6. TV Lengerich        134,40 Punkte
  7. TVE Greven 132,45 Punkte
  8. SVW Gemen 130,45 Punkte

Jürgen Schalk

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Ahaus, den 09.12.2014

Gerätturnen: Aufstiegswettkampf Münsterlandliga 3

Wüllener Turnnachwuchs feiert Aufstieg

Der letzte Wettkampf der Wüllener Leistungsturnerinnen sollte es zum Ende des Jahres in Greven noch einmal in sich haben. Ziel der Wüllener Nachwuchsturnerinnen war es nach dem Erringen der Bezirksligameisterschaft auch den nächsten Sprung in die Münsterlandliga zu machen. Dies sollte sich jedoch schwerer als erwartet gestalten.
Überrascht zeigten sich Turnerinnen und Trainer Jürgen Schalk wie ausgeglichen das Leistungsniveau der 10 Aufstiegsbewerber für die vier zu vergebenden Aufstiegsplätze für die Münsterlandliga 3 war.
Mit einer konzentrierten Leistung am ersten Gerät, dem Schwebebalken konnte schon ein erster Schritt in Richtung Aufstiegsplätze gemacht werden. Johanna Brinkmann, Pia Orthaus und Helene Herick turnten fehlerfrei, während Hanna Schepers in ihrer sehr anspruchsvollen Kür einen Sturz hinnehmen musste. Bei anschließenden Bodenturnen wurden wertvolle Punkte „liegengelassen“. Zu leichte Übungen und „nicht unbedingt wohlwollende“ Bewertungen der Kampfrichterinnen brachten als Ergebnis nur Rang 6 am Boden. Eigentlich zu wenig um nicht zu weit zurückzufallen.
Am Sprung sollten die 4 Springerinnen das Bodenturnen dann korrigieren. 37,20 Punkte bedeuteten Rang 2 an diesem Gerät. Der Aufstieg war wieder in greifbare Nähe, zumal die anderen Mannschaften an diesem Gerät im Gegensatz zu den Wüllenerinnen kräftig abfielen. Vor allem Hanna Schepers glänzte mit der Tageshöchstwertung von 13,30 Punkten!
Beim abschließenden Barrenturnen war nach den zwischenzeitlichen Hochrechnungen ein sturzfreies Mannschaftsergebnis erforderlich. Dies wurde mit der ersten Turnerin jedoch schon in Frage gestellt. Nach einer tollen Übung musste Christine Reinders einen Sturz beim Abgang hinnehmen. Da nur eine Turnerin als Streichwertung zum Mannschaftsergebnis beiträgt musste nun fehlerfrei geturnt werden. Dies sollte gelingen und so konnte Rang 3 in der Endabrechnung gesichert werden. Verdient siegte der TVE Greven 2, vor der Mannschaft aus Gievenbeck. Den 4. Aufstiegsplatz sicherte sich der TV Lengerich 2.
Ergebnis Aufstiegswettkampf zur Münsterland-Liga 3

1. TVE Greven 2 141,15
2. TSC Gievenbeck 140,30
3. TuS Wüllen 3 140,10
4. TV Lengerich 3 137,25
5. SC Nordwalde 3 136,65
6. TVW Buer 135,20
7. KTV Vest Recklinghausen 3 133,70
8. SVA Weseke 2 132,45
9. TSV Ladbergen 131,10
10. SG Sendenhorst 3 120,80
Die Mannschaft des TuS Wüllen turnte in folgender Besetzung:
Pia Orthaus, Hanna Schepers, Helene Herick, Elisa Oeing, Christine Reinders und Johanna Brinkmann

Jürgen Schalk

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Ahaus, den 01.11.2014

Gerätturnen: 2. Wettkampftag Bezirksliga

Wüllener Turnnachwuchs feiert souveräne Meisterschaft

Auch am 2. Wettkampftag der Bezirksliga 3 des Münsterländer Turngaus, welcher in Dülmen ausgetragen wurde war das Team TuS Wüllen 3, wie schon am ersten Wettkampftag nicht zu schlagen. Schon am Sprung, dem ersten Gerät wurde der Grundstock für den Sieg gelegt. Vor allem die „Oldies“ im Team, Johanna Brinkmann und Hanna Schepers, die sich beide für „höhere Aufgaben“ zu empfehlen wussten, trumpften mit Tageshöchstwertungen auf. Am Stufenbarren wurden auf dem ärgsten Konkurrenten SC Nordwalde 3 nur wenige Zehntel verloren. Neben der Debütantin Christine Reinders, zeigten Pia Orthaus und Helene Herick, dass sie sich immer mehr zu stützen der Mannschaft entwickeln. Der „Knockout“ für die Konkurrenz folgte dann am Schwebebalken. Während die Konkurrenz reihenweise patzte, erledigten die Wüllenerinnen ihre Aufgaben mit Bravour. Wie schon am Sprung erzielten Johanna Brinkmann und Hanna Schepers Tageshöchstwertungen. Das Bodenturnen war dann nur noch Schaulaufen vor der Siegerehrung. Elisa Oeing feierte hier ihr Mannschaftsdeübt. Unangefochten mit Siegen an beiden Wettkampftagen konnten die Wüllenerinnen den Sieg in der Bezirksliga vor dem SC Nordwalde und TV Vreden erzielen. Dies bedeutet gleichzeitig die Qualifikation für den Aufstiegswettkampf am 29.11. zur Münsterlandliga 3 in Greven.
Die Mannschaft des TuS Wüllen turnte in folgender Besetzung:
Pia Orthaus, Hanna Schepers, Helene Herick, Elisa Oeing, Christine Reinders und Johanna Brinkmann

Jürgen Schalk

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Ahaus, den 07.10.2014

Gerätturnen: 29. Int. Pokalturnen der Dortmunder TG

2 Mannschaftswestfalenmeisterschaften für Wüllener Turnteams

Ein spannendes Wochenende erlebten 15 Turnerinnen und die Betreuer des TuS Wüllen beim 24. Int. Pokalturnen der Dortmunder TG am vergangenen Samstag. Neben den international offenen Einzelwettkämpfen werden im Rahmen des Pokalturnens der Dortmunder Turngemeinde die Mannschaftswestfalenmeisterschaften in den Altersklassen ausgeturnt. Auf diese hatten die Wüllener Turnerinnen in diesem Jahr ihr Augenmerk gelegt. Auch als Vorbereitung für die anstehenden Ligaentscheidungen, in welchen der TuS Wüllen in den kommenden Wochen vertreten ist.
Für den TuS Wüllen gingen in der AK 10 – 14 der KM 3 Pia Orthaus, Elisa Oeing, Helene Herick, Laura Vogt, Nicole Alimov und Hanna Reinders an den Start. Die Mädchen zeigten ausgeglichene Leistungen an allen Geräten, wobei 4 Stürze am Balken schon am 2. Gerät verhinderten, dass die Mannschaft sich nach einem perfekten Stufenbarrenauftakt von der starken Konkurrenz aus Olpe, Nordwalde und Laggenbeck absetzen konnten. Wie auch am Stufenbarren überragte auch hier Hanna Reinders, die wieder einmal einen perfekten Tag erwischte. Am Boden ging es dann darum den Anschluss an den TV Olpe nicht zu verlieren. Alle 6 Wüllener Turnerinnen kamen „gut durch“. Wobei sich vor allem die Jüngsten, Pia, Helene und Elisa achtbar schlugen. Pia präsentierte erstmalig einen Salto rückwärts gestreckt. Während der TV Olpe zum Schwebebalken musste und leichte Unsicherheiten zeigte, ging es für die Wüllenerinnen zum Sprung, nicht unbedingt dem Paradegerät des Wüllener Nachwuchs. Saubere Sprünge ließen für die Siegerehrung alles offen. Und da sollte es richtig spannend und eng werden. Mit 0,1 Zehntel Vorsprung auf den TV Olpe konnte die Westfälischen Mannschaftsmeisterschaft errungen werden. In der Einzelwertung blieb der „ganz große Wurf“ aus. Nur ganz knapp hinter den erstplatzierten Olper Turnerinnen belegten Hanna Reinders Platz 4, Laura Vogt Platz 6, Nicole Alimov Rang 7, Helene Herick und Elisa Oeing Rang 17 und Pia Orthaus Rang 22.
In der Altersklasse 15 Jahre und älter musste die KM 2 absolviert werden. In diesem Wettkampf dominierten die beiden Wüllener Teams nach Belieben. Vor allem die Regionalligaturnerinnen wollten vor ihrem 3. Ligawettkampf am 12.10. in Hamburg einiges probieren. Entsprechend waren die Übungen noch nicht unbedingt wettkampffest. Da auch noch urlaubsbedingte Rückstände offenkundig wurden, lief nicht alles nach Plan.
Erstmalig nach 2 Jahren konnte sich die diesjährige DTG-Pokal-Gewinnerin, Anna Schalk, in einem Wettkampf auf Landesebene wieder gegen ihre Zwillingsschwester Katharina Schalk durchsetzen, welche Platz 3 belegte. Mit einem famosen Wettkampf landete Henrike Reinders, die wieder einmal wie eine „Schweizer Uhr“ turnte, Rang 2. Ein Sturz am Boden verhinderte, dass Gabriele Venhues sich ebenfalls im Bereich des „Triumvirats“ einreihen konnte. Sie belegte Rang 7, gefolgt von Mina Schlüter auf Rang 13, Lea Grubbe, Rang 17, Johanna Brinkmann Rang 18 und Jana Mauritz Rang 20. Die verbliebenen Wüllener Turnerinnen Meike Eberle und Hanna Schepers turnten verletzungsbedingt nur einige Geräte.
Bei den Westfälischen Mannschaftsmeisterschaften siegte Team TuS Wüllen 1 mit Anna Schalk, Johanna Brinkmann, Meike Eberle, Katharina Schalk und Jana Maritz vor Team TuS Wüllen 2 mit Lea Grubbe, Mina Schlüter, Henrike Reinders, Gabriele Venhues und Hanna Schepers. Den 3. Rang belegte der TV Lengerich vor der KTV Dortmund.
Jürgen Schalk
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Gute TuS-Leistungen beim Landescup im Sauerland

Die Münsterlandligaturnerinnen des TuS Wüllen stellten sich am Samstag erstmalig seit 2011 in der offenen Wettkampfklasse KM 2 mit der Mannschaft wieder der Turnkonkurrenz aus Westfalen. Da Turnerinnen welche im Wettkampfjahr in der Deutschen Turnliga starten bei diesem Wettkampf nicht starberechtigt sind waren die Regionalligaturnerinnen des TuS Wüllen in der 8-köpfigen Mannschaft, welche mit Hanna Reinders, Jana Mauritz, Lisa Müller, Laura Vogt, Nicole Alimov, Lea Grubbe, Johanna Brinkmann und Hanna Schepers besetzt war, nicht vertreten.
Ausgelost starteten die Turnerinnen im 2. Durchgang am Boden. Unbekümmert präsentierten Lisa Müller, Nicole Alimov, Lea Grubbe, Hanna Reinders und Laura Vogt ihre Bodenübungen. Beeindruckend vor allem Hanna Reinders, die mit erturnten 14,4 Punkten eine der Tageshöchstwertungen an diesem Gerät erzielte. Olympisch wechselte die Wüllener Turnriege zum Sprung. Im 9 Mannschaften umfassenden Starterfeld wechselten die Wüllenerinnen auf Rang 5 liegend zum Sprung und absolvierten ihre Sprünge fehlerfrei. Hanna Schepers brillierte bei ihrer Rückkehr auf Landesebene mit 2 ausgezeichneten Drehsprüngen und einem Endwert von 12,00 Punkten.
Im 9 Mannschaften umfassenden Starterfeld wechselten die Wüllenerinnen weiter auf Rang 5 liegend zum Barrenturnen. Hier war bei einigen Turnerinnen die noch fehlenden Wettkampferfahrung auf Landesebene zu bemerken. Einige grobe Fehler in den anspruchsvollen Übungen kosteten wichtige Punkte. Da lediglich Hanna Reinders und Jana Mauritz ihre Übungen souverän herunterspulten konnte „kein Boden gutgemacht“ werden.
Beim abschließenden Balkenturnen deuteten die Wüllnerinnen noch einmal ihr Potential an. Im Geräteergebnis erzielten sie hier Rang 4. Eine Verbesserung im Gesamtklassement erfolgte jedoch nicht mehr. Bei einem überlegenen Sieg der NRW-Liga-Mannschaft der KTV Alt Ravensberg belegte die junge Wüllener Mannschaft Rang 5. Dies ist ein beachtliches Ergebnis, zumal alle 8 konkurrierenden Mannschaften in den Ligen des Westfälischen Turnerbundes weit hochklassiger turnen.

In der Altersklasse der Schülerinnen (10 – 13 Jahre) ging mit Elisa Oeing, Christine Reinders, Helne Herick und Pia Orthaus ein Nachwuchsteam aus Wüllen an den Start. Erstmalig in dieser Zusammensetzung turnend wussten auch sie zu überzeugen und erzielten ebenfalls Rang 5 im Gesamtklassement.
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01.06.2014

Wüllener-Turnerinnen gewinnen Münsterlandliga!

Obwohl allen Beteiligten klar war, dass es kein leichtes Unterfangen werden würde, reisten die Turnerinnen des TuS Wüllen 2 nach Platz 1 in der Hinrunde als klar favorisiertes Team zum Endkampf nach Laggenbeck. Bevor die Reise in den Teutoburger Wald angetreten werden konnte, musste der erste herbe Rückschlag weggesteckt werden. Laura Vogt, stärkste Wüllener Turnerin in der Hinrunde, musste 36 Stunden vor Wettkampfbeginn nach einer Blinddarm-OP passen. Schnell wurde aus der 3. Mannschaft Lea Grubbe nachnominiert, so dass an den Geräten noch eine weitere Alternative bereit stand. Zusammen mit der Mannschaft von der KTV Vest Recklinghausen sollte der Wettkampf am Sprung beginnen. Wie am ersten Wettkampftag zeigten Ramona Ostendorf, Hanna Reinders, Wencke Simon und die Debütantin in der Münsterlandliga Lea Grubbe sehr solide Sprünge, so dass die ärgsten Konkurrentinnen mit knappen 0,5 Punkten Vorsprung auf Distanz gehalten werden konnte.

Am Stufenbarren, dem Paradegerät der Wüllenerinnen war dann bei den ersten beiden Übungen von Lea Grubbe und Jana Mauritz Verwunderung über die extrem harten Wertungen der Kampfrichterinnen angesagt. Trotz der leichten Verunsicherung spulten Hannah Jansen und Hanna Reinders ihre Übungen souverän herunter und erhielten Tageshöchstwertungen an diesem Gerät. Da die Konkurrenz aus Recklinghausen bei weitem nicht so sauber und präzise an diesem Gerät turnte, konnte der Gesamtvorsprung auf schon respektable 2,9 Punkte ausgebaut werden.

Schon am vorletzten Gerät, dem Balken sollte die Meisterschaft dann perfekt gemacht werden…..weit gefehlt! Trotz einiger Wackler musste Wencke Simon den Balken noch nicht verlassen. Hannah Jansen, Hanna Reinders und Ramona Ostendorf mussten am Balken dann 4 Stürze hinnehmen. Das bei guten Übungen der Konkurrenz schien die Operation Aufstiegswettkampf noch einmal kräftig gefährden.

Am Boden zeigten sich die Wüllenerinnen dann jedoch schnell wieder erholt. Trotz harter Wertungen der Kampfrichter konnte der Vorsprung auf die Turnerinnen aus Recklinghausen gehalten werden. Unbemerkt jedoch hatte sich die nach dem 1. Wettkampftag auf Rang 3 liegende Mannschaft des Ausrichters aus Laggenbeck an den Favoriten vorbei geschoben.

Jedoch ohne Folgen, Rang 2 am 2. Wettkampftag reichte um die 2. Meisterschaft in der Münsterland-Liga 1 zu erringen. Somit ist der TuS Wüllen 2 als Vertreter des Münsterländer Turngaus für den Aufstiegswettkampf zur Landesliga 2 im November im ostwestfälischen Jöllenbeck qualifiziert.

Hier wird versucht eine 2. Mannschaft in einer Liga des Westfälischen Turnerbundes zu platzieren.

Für den TuS Wüllen 2 turnten:

Jana Mauritz, Hanna Reinders, Hannah Jansen, Wencke Simon, Ramona Ostendorf und Lea Grubbe.

 

Jürgen Schalk

bildinternet


 

26.02.14

Landescupsiege für Katharina Schalk und Laura Vogt

 

Die Kunstturnerinnen des TuS Wüllen absolvierten Ihren Saison-Auftakt beim diesjährigen Landescup in Bochum. Zunächst stellten sich am Samstag 9 Turnerinnen des TuS Wüllen in den unterschiedlichen Altersklassen der Konkurrenz, um jeweils einen der ersten 8 Plätze zu erreichen, welche zur Teilnahme an den westfälischen Meisterschaften im Mai in Dortmund berechtigen. Insgesamt 75 Aktive traten in 4 Altersklassen in dieser höchsten Wettkampfklasse an.

In der  Altersklasse (AK) der 12 – 13 –Jährigen  ging Laura Vogt, vor allem aufgrund ihrer guten Trainingsleistungen in den letzten Monaten, mit großen Erwartungen an den Start. Und wie zu erwarten war, sie dominierte ihre Konkurrenz. Mit über 2,5 Punkten Vorsprung auf ihre Trainingskollegin Johanna Fähndrich aus Marl sicherte sie sich Platz 1. Ihre Dominanz in dieser Altersklasse wurde um so deutlicher, da sie auch an 3 von 4 Geräten Tageshöchstwertungen erturnte.

In der AK 14 – 15 stellten sich Mina Schlüter und Hanna Reinders der äußerst starken Konkurrenz. Gemeinsam starteten beide Wüllenerinnen am Sprung. Hanna präsentierte erstmalig eine Handstanddrehsprung, während Mina nach anfänglichen Schwierigkeiten mit ihrem Tsukahara gehockt brillierte. Nach dem Barrenturnen steuerten Beide im Gleichschritt auf Qualifikationskurs. Mina turnte Tageshöchstwertung. Hanna Rang 3 an diesem Gerät. Da am Balken keine stürze zu verzeichnen waren, wechselten Mina und Hanna „entspannt“ und unter den Top 5 liegend zum letzten Gerät, dem Boden. Nachdem Hanna ihre Übung ordentlich absolviert hatte, ereilte Mina dort der „Supergau“. Sie bekam in ihrer neu gestalteten Bodenkür 2 Elemente nicht anerkannt und dafür Abzüge von 2 Punkten. Dies lies sie im 21 Turnerinnen starken Teilnehmerfeld auf Rang 10 zurückfallen. Während Hanna sich als 4. sicher qualifizierte, muss Mina als letztjährige Deutschland-Cup-Teilnehmerin auf einen Nachrückerplatz hoffen.

In der Erwachsenenkonkurrenz gingen Henrike Reinders, Gabriele Venhues, Meike Eberle sowie Anna und Katharina Schalk allesamt  Regionalligaturnerinnen an den Start. Von Beginn an war klar, dass es in  der 32 Turnerinnen umfassenden Konkurrenz ganz eng zugehen würde und kleine Fehler über die Qualifikation entscheiden würden. Absolut fehlerlos marschierte Katharina Schalk durch den Wettkampf. Tageshöchstwertungen am Barren und Balken und an allen Geräten mit den höchsten Schwierigkeiten dominierte sie die Konkurrenz. Unangefochten mit über 2 Punkten Vorsprung gewann sie die Qualifikation. Gefolgt von Jana Terhechte aus Rhede und Annika Brüske aus Coesfeld. Auf Rang 4 landete ihre Schwester Anna Schalk, welche einen Sturz auf dem Schwebebalken in Kauf nehmen musste und dadurch eine Platzierung auf dem Treppchen verpasste.

Wie eigentlich immer im letzten Jahr entpuppte sich Henrike Reinders wieder als „Mrs. Zuverlässig“. Ohne „Fehl und Tadel“ absolvierte sie ihre 4 Geräte und landete verdient auf Qualifikationsplatz 8. Bei einer Erhöhung ihrer Schwierigkeiten ist bei den Westfalen Meisterschaften auch eine Platzierung noch weiter vorne möglich.

Mit den Plätzen 20. und 22. verpassten Gabriele Venhues und Meike Eberle bedauerlicher Weise die erhoffte Qualifikation, jedoch ohne zu enttäuschen. Beide riskierten in ihren neu zusammengestellten Regionalligaübungen schwierige Elemente, mussten aber auch einige Stürze in Kauf nehmen.

Insgesamt erreichten wie im Vorjahr fünf Turnerinnen die Quali und turnen am 3. Mai um die Teilnahme am Deutschland-Cup.

Am Sonntag stellten sich in der Kür modifiziert 3 im Rahmen des Landescups 6 weitere Turnerinnen der Konkurrenz aus Westfalen. Bei den Erwachsenen erreichten Ramona Ostendorf Rang 5, Hannah Jansen Rang 8 und Jana Mauritz Rang 10. Alle 3 überzeugten und ließen ebenso wie Wencke Simon mit Rang 11 in der Jahrgangsklasse 16/17 für die Ende März beginnende Münsterland-Liga 1 aufhorchen.

In der Altersklasse 12/13 erreichten Pia Orthaus und Helene Herick bei ihrem ersten Landescupstart die Plätze 8 und 20.

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Kunstturnen:            4. Wettkampftag Regionalliga Nord

TuS Turnerinnen müssen in die Relegation

Am Ende der Wettkampfsaison stand für die Turnerinnen des TuS Wüllen der 4. und letzte Wettkampftag der Regionalliga Nord in Hannover auf dem Programm. Im Zwischenklassement auf Platz 5 liegend war allen Beteiligten klar, dass der Wettkampf in Hannover im Kampf um den Klassenerhalt kein Spaziergang werden würde. Um die Relegation am 7. Dezember in Hamm zu vermeiden und den Klassenerhalt feiern zu können, durften die am Balken beginnenden Wüllenerinnen nur knapp hinter dem NTT Bremerhaven/Buchholz  liegen.

Bereits nach zwei Turnerinnen am ersten Wettkampfgerät dem Balken war dieses Ziel schon in weite Ferne gerückt. Sowohl Ramona Ostendorf, als auch Meike Eberle, die beide ihr Debüt an diesem Gerät gaben, erwischten einen rabenschwarzen Tag  am „Zittergerät“. Von der gewohnten Sicherheit war bei den Wüllenerinnen nichts zu merken. Beide erturnten lediglich 7 er-Wertungen, sodass trotz solider Übungen von Anna und Katharina Schalk und Elze Geurts mit 38,25 Punkten bereits 4 Punkte auf die Mitkonkurrentinnen verloren gingen. Am Boden sollte sich dieser Negativtrend fortsetzen, wobei alle Mannschaften dem „Hannoveraner Boden“ ihre Probleme haben sollten. In Ahaus noch das zweitbeste Bodenteam, verloren die Turnerinnen aus Wüllen auch an diesem Gerät über 2 Punkte auf  ihre Widersacherinnen. Lediglich Gabriele Venhues und Henrike Reinders turnten in Normalform und zeigten ihre „Ahauser Form“.

Zu allem Überfluss meldete sich die sprungstarke Mina Schlüter vor dem folgenden Gerät dem Sprung mit einer wieder aufgebrochenen Fußverletzung ab, was die Stimmung zur „Halbzeit“ arg drückte, zumal die Mannschaften aus Wedel und Bremerhaven/Buchholz einen „Sahnetag“ erwischten und fehlerfrei aufturnten. Wiedererwartend  zeigte das Turnteam aus Wüllen plötzlich ihr „zweites“ Gesicht. Schon fast trotzig wurden die Sprünge dem Kampfgericht am 3. Geräte präsentiert. Gabriele Venhues erturnte für ihren „haushohen“ Tsukahara mit 12,9 Punkten die zweithöchste Wertung des Tages! Auch Katharina Schalk und Meike Eberle glänzten mit ausgezeichneten Sprüngen. Vor dem abschließenden Paradegeräte der Wüllenerinnen dem Barren keimte noch einmal Hoffnung auf, die Relegation doch noch vermeiden zu können. Henrike Reinders, Mina Schlüter und Katharina Schalk turnten fehlerfrei. Anna Schalk hatte nach ihrem „Flieger“ zum oberen Holm einen leichten Hänger und Elze Geurts musste einen Sturz hinnehmen, so dass am Barren ein gutes, aber kein sehr gutes Ergebnis in die Gesamtwertung einging. Bei der Siegerehrung wurde dann klar, dass in diesem Jahr der Klassenerhalt nur über die Relegation zu erhalten sein wird. Der TSV Wedel und das NTT Bremerhaven/Buchholz hatten das Turnteam aus Wüllen mit einer klasse Leistungen abgefangen.

Die Trainer Thomas Schlüter und Jürgen Schalk machten den Turnerinnen nach dem Wettkampf jedoch keine Vorwürfe. Beide waren sich einig, dass gerade in der Staffel Nord das Leistungniveau enorm hoch ist und es gegen diese Topteams aus den Leistungszentren des Nordens immer um den Klassenerhalt gehen wird. Mit der gezeigten Moral und der mannschaftlichen Geschlossenheit ist gegen die Relegationsteilnehmer aus den Staffeln Mitte und Süd sowie den Meisters der anderen Landesturnverbände der Erhalt eines Starplatzes (ersten 3 des Aufstiegswettkampfes) in der Deutschen Turnliga in 2014 sicherlich nicht utopisch.

Die Tabelle der Regionalliga Nord nach dem 4. Wettkampftag:

Mannschaft

RLP

GgGPZ

Sprung

Barren

Balken

Boden

1.

KTG Hannover

40,0

737,47

2.

TSV Kronshagen

23,0

675,03

3.

TSG Steglitz II

23,0

672,73

4.

Wedeler TSV

21,0

667,65

5.

NTT Brhv. Buchholz

20,0

673,62

6.

TuS Wüllen

17,0

666,00

Jürgen Schalk

 

 

Im Rahmen des Landescups 2011 stellten sich 8 Turnerinnen des TuS Wüllen am vergangenen Samstag in Kamen in den unterschiedlichen Altersklassen der Konkurrenz, um jeweils einen der ersten 8 Plätze zu erreichen, welche im Mai zur Teilnahme an den westfälischen Meisterschaften in Steinhagen berechtigen.

Aufgrund einer Fußverletzung konnten Wenke Simon bei ihrem ersten Auftritt beim Landescup in der Altersklasse (AK) 12 – 13 lediglich Barren turnen. Hier erturnte sie die zweithöchste Wertung und deutete an, dass sie verletzungsfrei um einen der vorderen Plätze mitgeturnt hätte.

In der AK 14 – 15 stellte sich Henrike Reinders der Konkurrenz und musste sich nach einem starken Vierkampf lediglich den letztjährigen  Deutschland-Cup-Teilnehmerinnen Leonie Schmedthenke aus Rhede und Jill Ostlinning aus Warendorf geschlagen geben. Mit 11,35 Punkte turnte sie am Balken die Tageshöchstwertung in diesem Wettkampf.

Fast noch stärker als ihre Mannschaftskameradin Henrike präsentierte sich Gabriele Venhues in der AK 16 – 17 und schloss an ihren tollen NRW-Liga-Auftritt am vergangenen Samstag in Ibbenbüren an. Mit 46,85 Punkte erturnte sie nur 08, Punkte weniger als die amtierende Westfalenmeisterin Anna Stambulachis aus Bochum, landete auf Rang 2 und qualifizierte sich ebenfalls souverän. Fehlerfrei turnte sie an Barren, Balken, Boden und wurde mit 13,3 Punkte für ihren Tsukahara am Sprung belohnt.

Nicht ganz so ausgeglichen an den Geräten präsentierten sich alle fünf Wüllener Turnerinnen in der Erwachsenenkonkurrenz. Während Ramona Ostendorf nach langer Fußverletzung erstmalig wieder einen sehr soliden Kürvierkampf absolvierte und knapp mit Platz 10 ebenso wie die verletzungsbedingt nur 2 Geräte turnende Jana Mauritz die angestrebte Qualifikation verpasste, wechselten sich Anna und ihre Schwester Katharina Schalk sowie Lisa Müller an den ersten 3 Geräte stetig an der Spitze des Gesamtklassements ab und ließen ihren Trainer Jürgen Schalk von einem Wüllener  Sieg träumen. So lag Katharina vor dem abschließenden Bodenturnen knapp vor ihrer Schwester Anna und der Vereinskameradin Lisa Müller. Schwache Vorstellungen am Boden, Katharina und Lisa patzten bei ihren abschließenden Bodenakros, sowie zweifelhafte Kampfrichterentscheidungen sorgten an diesem Gerät dafür, dass eine auf Platz 4 liegenden Turnerin aus Herne den drei Wüllenerninnen den sicher geglaubten Sieg entreißen konnte. Die Plätze 2 (Lisa Müller), 3 (Katharina Schalk) und  4 (Anna Schalk) bedeuteten jedoch die sichere Qualifikation und eine gute Ausgangsposition für die angestrebte Westfalenmeisterschaft im Mai.

Jürgen Schalk

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